Conan the Relaxer, meine erste 10-
Gestern war ich sie mal wieder probiert, die “Conan” an der Afrikawand. Und sie ist immer noch ganz schön schwer! Fast so schwer wie damals vor gut zwei Jahren, als ich sie nach schier unzähligen Versuchen endlich geschafft hatte. Meine erste 10-!
Das waren noch Zeiten: Wir, dass heißt Sepp und oder Bene und ich, sind fast jeden Tag nach der Schule nach Kochel gefahren; egal ob mit dem Bus oder “Taxi-Papa”.
Nachdem wir viele von den mittelschweren Sachen gemacht hatten (Kurt vorm Chaos, Münchner Freiheit, Ziag oder Fliag, Everdry, …) sollte es nun die Conan sein, wohl eine der schönsten und homogensten 10- in Kochel. Eine besondere Eigenschaft dieser Tour ist auch, dass man an der Schlüsselstelle mit den Füssen bereits in Hakenhöhe steht. Dies hat wohl auch die häufigen 10 m Flüge verursacht. Der Bene, damals noch ziemlich leicht, machte beim Sichern immer “Luftsprünge”.
Der entscheidende Tipp, der den Durchstiegserfolg brachte, kam von Marietta Uhden: Ein “Ägypter” an der Schüsselstelle, weiter an die scharfe Leiste und Sprung an die Kelle!
Am gleichen Tag sind wir dann noch weiter an die Rockywand. Der Bene musste unbedingt die “Münchner Freiheit” (9) klettern. Damals auch seine schwerste Tour. Inzwischen schwebt er ja jenseits von Gut und Böse, irgendwo zwischen 10 und 11…
Trotzdem: “Sauguad” waren wir damals!
Gut ist auch, dass es uns in Kochel nicht langweilig wird. Nachdem Bene und ich jetzt beide die “Wo die wilden Kerle wohnen” (10) geschafft haben, versuchen wir uns zur Zeit an der knüppelharten 3-Zug-Boulder-Tour “Russians” (10-/10).



