Highlinen zwischen zwei Buchen
Was gibt´s besseres für den Ruhetag eines Kletterers als Slacklinen? Es ist nicht anstrengend, macht trotzdem Spaß und fördert die Koordination, was einem auch beim Klettern helfen kann. Weil immer nur am Boden Slacklinen aber langweilig ist, haben der Matthias und ich uns zwei schöne dicke Buchen gesucht und in ca. 7m Höhe eine Highline aufgespannt.
So haben wir`s gemacht:
1. guten Platz suchen (Buchen eignen sich ideal, da sie auch in großer Höhe noch sehr dick sind und wenig Äste haben die einem das Gesicht verkratzen)
2. Seil irgendwie über einen Ast schmeißen, damit man hochhangeln oder “jümaren” kann (ein langer Stock kann hier hilfreich sein)
3. Oben mit einer Bandschlinge selbstsichern und sowohl die Slackline ( wir hatten die 25m lange von Mountain Equipment) als auch das Kletter- bzw Statikseil, welches zur Hintersicherung dient, am Baum befestigen.
4. Das gleiche auf der anderen Seite, aber vorher einen Achter (Abseilgerät!) durch Slackline und Hintersicherungseil, welches unter der Slackline verläuft, befestigen.
5. Spannen + Bandschlinge an Achter und Klettergurt befestigen (Selbstsicherung)
6. Losgehen (am besten die ersten Meter an irgendwelchen Ästen festhalten, danach wird´s leichter)
Auf was man noch Achten sollte:
-Das Ganze am Abend mit Stirnlampe (so wie wir) zu machen kann ein Vorteil sein, da man den Boden nicht sieht und dadurch keine(??) Angst hat. Allerdings ist das Auf- und Abbauen dann recht beschwerlich.
-Das Reinfliegen in die Slackline ist am Anfang relativ unangenehm, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran.







end geil, müssma auch mal machen!