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	<title>Bergzeit Kletterteam &#187; Alpin</title>
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	<description>Klettern - inspired by nature</description>
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		<title>Rucksack Deuter Guide 35+</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 20:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deuter Guide 35+]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ein Rieseneichhörnchen (Squirl) im Yosemite ein fettes Loch in meinen alten Salewa-Rucksack gefressen hat, habe ich mir vor ein paar Monaten jetzt endlich einen neuen Rucksack gekauft!
Meine Wahl fiel auf den Deuter Guide 35+. Im Folgenden gibts eine kurze Einschätzung was der Deuter Guide 35+ so taugt und ob er eine Kaufempfehlung ist.
Die Vorteile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ein Rieseneichhörnchen (Squirl) im Yosemite ein fettes Loch in meinen alten Salewa-Rucksack gefressen hat, habe ich mir vor ein paar Monaten jetzt endlich einen neuen Rucksack gekauft!</p>
<div id="attachment_5874" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5874" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/rucksack-deuter-guide-35/5869/sam_1442"><img class="size-full wp-image-5874" title="Das Ausmaß der Zerstörung..." src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2012/01/SAM_1442-e1326053003852.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Mein guter alter Rucksack :- (</p></div>
<div id="attachment_5870" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5870" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/rucksack-deuter-guide-35/5869/dsc02347"><img class="size-full wp-image-5870" title="Squirl" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC02347-e1326052358149.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Mistvieh...</p></div>
<p>Meine Wahl fiel auf den Deuter Guide 35+. Im Folgenden gibts eine kurze Einschätzung was der Deuter Guide 35+ so taugt und ob er eine Kaufempfehlung ist.</p>
<div id="attachment_5883" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.bergzeit.de/deuter-guide-35-rucksack.html?listtype=search&amp;searchparam=deuter%2035" target="_blank"><img class="size-full wp-image-5883" title="Der Deuter Guide 35+" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2012/01/deuter.jpg" alt="" width="600" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Der Deuter Guide 35+</p></div>
<h3>Die Vorteile des Deuter Guide 35+:</h3>
<ul>
<li>solide verarbeitet (hier hätte das Squirl wohl ein bisschen mehr zu knabbern gehabt;- ))</li>
<li>stabile Schlaufe zum fest machen (besonders am Standplatz nützlich)</li>
<li>schmale Form, gut zum Klettern</li>
<li>praktischer Reissverschluss an der Seite (geniale Erfindung!! Da hab ich mich schon oft drüber gefreut, weil das was ich brauche meistens ganz unten im Rucksack ist   ;- ) )</li>
</ul>
<div id="attachment_5882" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5882" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/rucksack-deuter-guide-35/5869/sam_1444"><img class="size-full wp-image-5882" title="Seitlicher Reissverschluss" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2012/01/SAM_1444-e1326054589177.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Seitlicher Reissverschluss, sehr praktisch!</p></div>
<ul>
<li>Die Größe ist meiner Meinung nach ideal: Man bekommt alles was man zum Klettern dabei haben muss rein (sogar ein 70m Seil!), aber er ist noch nicht so groß und sperrig dass man nicht mehr damit klettern kann</li>
<li>Ganz wichtig: Wie bei allen Deuter Rucksäcken die ich bis jetzt hatte, ist das  Tragegefühl sehr angenehm (gute Gewichtsverteilung auf die Hüfte und Polsterung)</li>
</ul>
<h3>Weitere Eigenschaften des Deuter Guide 35+ (laut Beschreibung):</h3>
<ul>
<li> höhenverstellbarer Deckel mit zentralem Deckelfach-RV</li>
<li>Windfang</li>
<li>Gewichtsreduktion durch abnehmbaren Hüft- und Bauchgurt, herausnehmbare, leichte Mehrkammern-Aluprofilschienen in X Form</li>
<li>Kompressionsriemen</li>
<li>herausnehmbare Sitzmatte ( hab ich noch nicht gefunden&#8230;)</li>
<li>Trinksystem kompatibel für 3 l Streamer</li>
<li>Nasswäschefach</li>
<li>Wertsacheninnenfach</li>
<li>Zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten, wie verstärkte Skihalterung seitlich, Steigeisen-Befestigungsgurte vorn, Pickelhalterungen, Deckelbefestigungsösen, Materialschlaufen am Hüftgurt</li>
</ul>
<h3>Die Nachteile des Deuter Guide 35+:</h3>
<ul>
<li>So viel Schlechtes gibts hier eigentlich gar nicht zu sagen. Was gefährlich sein kann, ist dass man nicht der Einzige ist, der den Rucksack hat&#8230; Ich hab inzwischen schon mind. 10 Kletterer getroffen, die den Deuter Guide 35+ auch hatten. Der eine wäre glatt mit meinem abgehauen, weil er ihn verwechselt hat. jaja ;- ) Also aufpassen!!</li>
<li>Der Preis (<a title="deuter guide 35+" href="http://www.bergzeit.de/deuter-guide-35-rucksack.html?listtype=search&amp;searchparam=deuter%2035" target="_blank">119,95€ bei Bergzeit</a>) ist vielleicht etwas teuer</li>
</ul>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ich bin sehr zufrieden mit dem Deuter Guide 35+ und würde ihn sofort wieder kaufen! Kann allen, die einen Rucksack für ähnliche Aufgabenfelder wie ich (Klettern, Skitour, Berggehen, &#8230; ) benötigen,  nur wärmstens empfehlen zum <a href="http://www.bergzeit.de/deuter-guide-35-rucksack.html?listtype=search&amp;searchparam=deuter%2035">Deuter Guide 35+</a> zu greifen!</p>
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		<title>&#8220;Tick, Tick, Hurra&#8221; (9/9+) am Plankenstein &#8211; neue Erstbegehung</title>
		<link>http://www.bergzeit-kletterteam.de/tick-tick-hurra-99-am-plankenstein-neue-erstbegehung/5412</link>
		<comments>http://www.bergzeit-kletterteam.de/tick-tick-hurra-99-am-plankenstein-neue-erstbegehung/5412#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 13:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
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		<category><![CDATA[Tom Heßlinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zuge der Sanierungsaktion der gesamten Plankenstein-Südseite durch Tom Hesslinger und Gefährten im August 2012 sind zusätzlich über ein Dutzend neue Toptouren entstanden. Einige sind noch (geschlossene) Projekte und dürten im neunten bis zehnten Grad zu holen sein.

Tom bohrte auf zwei Tage verteilt eine absolut geniale Linie rechts neben  &#8220;Aller Anfang ist schwer&#8221;  ein. Putzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge der Sanierungsaktion der gesamten Plankenstein-Südseite durch Tom Hesslinger und Gefährten im August 2012 sind zusätzlich über ein Dutzend neue Toptouren entstanden. Einige sind noch (geschlossene) Projekte und dürten im neunten bis zehnten Grad zu holen sein.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_5262" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a rel="attachment wp-att-5262" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwei-wochen-alpinklettern-pur-von-10er-erstbegehungen-und-hohen-wanden/5261/2011_0813_233444"><img class="size-large wp-image-5262   " title="2011_0813_233444" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0813_233444-1024x768.jpg" alt="Nur eine von vielen der genialen Touren am Plankenstein- &quot;High Noon&quot; (hart 7+)" width="590" height="442" /></a><p class="wp-caption-text">Nur eine von vielen der genialen Touren am Plankenstein:  &quot;High Noon&quot; (hart 7+)</p></div>
<p>Tom bohrte auf zwei Tage verteilt eine absolut geniale Linie rechts neben  &#8220;Aller Anfang ist schwer&#8221;  ein. Putzen mussten wir in der Route gar nichts, lockere Griffe gab&#8217;s auch nicht. Sprich: Die Tour ist super kompakt und hat dazu noch schönen rauen Fels zu bieten, fast schon etwas zu rau&#8230; Was will man mehr? <img src='http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_5839" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a rel="attachment wp-att-5839" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/tick-tick-hurra-99-am-plankenstein-neue-erstbegehung/5412/2011_0814_062450"><img class="size-large wp-image-5839  " title="2011_0814_062450" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/12/2011_0814_062450-768x1024.jpg" alt="Tom, der Leiter der Sanierungsaktion am Plankenstein, in seinem Element" width="430" height="574" /></a><p class="wp-caption-text">Tom, der Leiter der Sanierungsaktion am Plankenstein, in seinem Element</p></div>
<p>Gleich nach dem Einbohren wusste der Tom auch schon einen Namen: &#8220;Du Bene, ich nenn&#8217; die Tour &#8216; Tick Tick Hurra&#8217;, des passt perfekt, wirst schon seh&#8217;n&#8221;&#8230;</p>
<p>Ich kam, sah und verstand&#8230; Der erste Teil der Tour ist leicht überhängend und es gibt tausende Leisten. Und keine ist wirklich gut. Die einzige Lösung: Die besten Griffe und Tritte  ticken. Macht ungefähr 50 Tickmarks im unteren Teil&#8230; Der zweite Teil ist eine glatte Platte, die den Vergleich mit Verdon nicht zu scheuen braucht. Fußtechnik und Fingerkraft sind hier gefragt &#8211; und Tickmarks, viele Tickmarks. Wenn du in die Platte einsteigst, hast du erst einmal ein Meer an kleinen Tropfplöchern und Leisten vor dir, du siehst sie von unten aber nicht&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_5840" class="wp-caption aligncenter" style="width: 584px"><a rel="attachment wp-att-5840" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/tick-tick-hurra-99-am-plankenstein-neue-erstbegehung/5412/2011_0813_214541"><img class="size-large wp-image-5840  " title="2011_0813_214541" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/12/2011_0813_214541-1024x768.jpg" alt="Plankenstein-Nadel im Morgenlicht" width="574" height="430" /></a><p class="wp-caption-text">Plankenstein-Nadel im Morgenlicht</p></div>
<p>Das mit dem Tickmarken erledigt Tom, ich bouldere die Tour als Erster komplett aus. Der untere Teil ist ein langer Boulder, bei dem du von einer kleinen Leiste zur nächsten ziehst. Nach zehn Metern kommt ein super Schüttler, fast ein No-Hand. Die darauffolgende Platte hat relativ weite Züge, ist aber mit genügend Ticks kein Problem.</p>
<p>Netterweise erlaubt mir Tom sogar, einen Durchstiegsversuch zu machen. Ich warne Tom vor: &#8220;Du Tom, es kann fei sein, dass ich die Tour jetz wirklich schaff&#8217;, gell&#8221;&#8230; Naja, gasagt getan: Nach gefühlten 100 Tickmarks und ein paar Schichten Haut weniger ist der Umlenker geklippt. Tick Tick Hurra!!!</p>
<div id="attachment_5844" class="wp-caption aligncenter" style="width: 584px"><a rel="attachment wp-att-5844" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/tick-tick-hurra-99-am-plankenstein-neue-erstbegehung/5412/nadel"><img class="size-large wp-image-5844  " title="nadel" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/12/nadel-1024x768.jpg" alt="Beginn der &quot;Tick Tick Hurra&quot; 9/9+ (roter Punkt)" width="574" height="430" /></a><p class="wp-caption-text">Beginn der &quot;Tick Tick Hurra&quot; 9/9+ (roter Punkt)</p></div>
<p>Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an Tom, der mich sein Tour probieren hat lassen (obwohl er sie davor mühsam eingebohrt hat) !!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Jenseits von Afrika&#8221; (8+/16 SL)/ Gamsjoch-Nordwand im Karwendel</title>
		<link>http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227</link>
		<comments>http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 15:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem draußen gerade nicht viel geht (weil ich lernen muss), bleiben mir momentan nur die schönen Erinnerungen an den vergangenen Sommer &#8211; vor allem an die zwei Wochen Alpintouren mit Tom. Mitte August  nahmen wir uns nochmal eine Mulitpitch-Route im heimatlichen Karwendel vor. Dass die Tour so super wird &#8211; in jeder Hinsicht -,  hätte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem draußen gerade nicht viel geht (weil ich lernen muss), bleiben mir momentan nur die schönen Erinnerungen an den vergangenen Sommer &#8211; vor allem an die zwei Wochen Alpintouren mit Tom. Mitte August  nahmen wir uns nochmal eine Mulitpitch-Route im heimatlichen Karwendel vor. Dass die Tour so super wird &#8211; in jeder Hinsicht -,  hätte ich vorher nicht geglaubt. Nach meiner ersten alpinen Mehrseillängen-Route am Laliderer Falk rechnete ich mit dem gleichen brüchigen Kalk, aber dieses Mal war´s anders:</p>
<p>Am Abend zuvor (wir kamen gerade vom Oberreintal &#8220;Himbeertoni&#8221;, )  ließen uns noch Gewitter und Starkregen zweifeln, ob die Wand  überhaupt trocken wäre. In der Früh am Ahornboden war dann kein Wölkchen mehr zu sehen.</p>
<div id="attachment_5228" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><a rel="attachment wp-att-5228" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0103_190115"><img class="size-large wp-image-5228" title="2006_0103_190115" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0103_190115-1024x768.jpg" alt="" width="524" height="393" /></a><p class="wp-caption-text">Großer Ahornboden in der Eng, im Hintergrund Spritzkarspitze und Grubenkar</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Schon der Sonnenaufgang über dem Enger Grund war wie im Kalender: unten die Bergahorne im Nebel, oben die Gipfel von Spritzkar und Gamsjoch im wirklich goldenen Sonnenlicht.</p>
<div id="attachment_5231" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a rel="attachment wp-att-5231" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0103_185506"><img class="size-large wp-image-5231" title="2006_0103_185506" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0103_185506-768x1024.jpg" alt="" width="393" height="524" /></a><p class="wp-caption-text">Der Zustieg und die Nordwand im Morgenlicht</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Die Szenerie war überwältigend &#8211; ich hätte noch viel länger fotografieren können, aber Tom drängte zum raschen Aufbruch (mit Recht, denn die Tour zog sich&#8230;). Vom Parkplatz in der Eng ging´s erst mal über die Wiesen zu dem Bach, der aus dem Tränklkar, dem Kar unter der Nordwand, kommt. Auf der orografisch (in Fließrichtung gesehen) rechten Bachseite stiegen wir über ziemlich ausgesetztes Schrofengelände (I) auf den Abbruch des Ostgrates zu. Dann quert man schräg nach rechts, überquert den Bach oberhalb der Wasserfälle und steigt auf der orografisch linken Bachseite nach oben (über Schrofen, Platten oder im Bachbett selbst). Nach ungefähr 150 m geht´s wieder nach links auf die andere Bachseite.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_5232" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a rel="attachment wp-att-5232" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0103_193144"><img class="size-large wp-image-5232" title="2006_0103_193144" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0103_193144-768x1024.jpg" alt="" width="393" height="524" /></a><p class="wp-caption-text">Trittsicherheit und Orientierungsvermögen gefragt: der Zustieg</p></div>
<p style="text-align: left;">Von hier aus hat man dann die imposante Wand schon im Blick. Über harmlose Schrofen, Wiesen und durch Latschengassen findet man problemlos den Einstieg.</p>
<div id="attachment_5233" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a rel="attachment wp-att-5233" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0103_202250"><img class="size-large wp-image-5233" title="2006_0103_202250" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0103_202250-768x1024.jpg" alt="" width="393" height="524" /></a><p class="wp-caption-text">Die Nordwand</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_5234" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a rel="attachment wp-att-5234" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0103_214711"><img class="size-large wp-image-5234" title="2006_0103_214711" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0103_214711-768x1024.jpg" alt="" width="393" height="524" /></a><p class="wp-caption-text">Tom in der 1. Seillänge (7)</p></div>
<p style="text-align: left;">Die Kletterei begeistert uns gleich von der ersten Seillänge an: bombenfester Fels, absolut perfekte Absicherung mit Bohrhaken. An den Ständen sind immer zwei Bohrhaken (meist ein Ring und eine Lasche).</p>
<div id="attachment_5235" class="wp-caption aligncenter" style="width: 492px"><a rel="attachment wp-att-5235" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0103_223118"><img class="size-large wp-image-5235" title="2006_0103_223118" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0103_223118-1024x768.jpg" alt="" width="482" height="361" /></a><p class="wp-caption-text">3. SL</p></div>
<p style="text-align: left;">In der 5. Seillänge gibt es eine obere und eine untere Variante. Wir klettern die obere. Das war leider die falsche Wahl:  der Fels ist extrem glatt und staubig. Also: lieber die untere Variante klettern!</p>
<div id="attachment_5236" class="wp-caption aligncenter" style="width: 482px"><a rel="attachment wp-att-5236" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0103_230012"><img class="size-large wp-image-5236" title="2006_0103_230012" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0103_230012-1024x768.jpg" alt="" width="472" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Obere Variante in der 5. SL</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-5237" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0103_233741"><img class="aligncenter size-large wp-image-5237" title="2006_0103_233741" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0103_233741-1024x768.jpg" alt="" width="461" height="345" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Die erste schwere Seillänge (8-) ist mehr als gut abgesichert&#8230; Jeden halben Meter steckt einen Bohrhaken &#8211; der Erstbegeher war ja schließlich solo in einer 8- unterwegs.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-5238" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0104_002036"><img class="aligncenter size-large wp-image-5238" title="2006_0104_002036" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0104_002036-768x1024.jpg" alt="" width="378" height="505" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Die Schlüsselseillänge (8+) ist eigentlich total geschenkt, bis auf  jene zwei Meter, die die 8+ ausmachen&#8230; Hier gilt es, einen sehr abschüssigen Sloper zu halten und an eine kleine Leiste zu schnappen&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-5239" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0104_002148"><img class="aligncenter size-large wp-image-5239" title="2006_0104_002148" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0104_002148-768x1024.jpg" alt="" width="393" height="524" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-5240" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0104_002617"><img class="aligncenter size-large wp-image-5240" title="2006_0104_002617" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0104_002617-768x1024.jpg" alt="" width="398" height="530" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Rest der Tour verläuft gemütlich, nur in der letzten schweren Länge (15. Seillänge; 8, 6+/A0) muss man ordentlich anziehen. Auch hier macht eine Zwei-Meter-Boulderstelle die Seillänge zu einem Achter. Der Rest ist wiederum ein schöner Sechser an großen Löchern. Man kann in dieser Seillänge Zwischenstand machen, allerdings gibt es dort nur eine Lasche&#8230; Wenn man die Seillänge ganz ausgeht, kann die Seildehnung dem Nachsteiger das Leben schwer machen: Gleich vom unteren Stand weg kommt die Boulderstelle; fällt man in dieser, landet man infolge der Dehnung wieder am Standplatz auf einem abschüssigen Band&#8230; Der obere Stand hat zwar auch nur einen Haken, der ist aber geklebt.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-5241" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0104_010733"><img class="aligncenter size-large wp-image-5241" title="2006_0104_010733" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0104_010733-768x1024.jpg" alt="" width="393" height="524" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-5242" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0104_013055"><img class="aligncenter size-large wp-image-5242" title="2006_0104_013055" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0104_013055-1024x768.jpg" alt="" width="472" height="354" /></a></p>
<div id="attachment_5243" class="wp-caption aligncenter" style="width: 364px"><a rel="attachment wp-att-5243" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0104_022634"><img class="size-large wp-image-5243   " title="2006_0104_022634" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0104_022634-768x1024.jpg" alt="" width="354" height="472" /></a><p class="wp-caption-text">Tom in den letzten Seillängen</p></div>
<div id="attachment_5244" class="wp-caption aligncenter" style="width: 482px"><a rel="attachment wp-att-5244" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0104_035919"><img class="size-large wp-image-5244  " title="2006_0104_035919" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0104_035919-1024x768.jpg" alt="" width="472" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Immer ein paar Schritte voraus: Tom beim Anstieg zum Gipfel</p></div>
<p>Die Route endet genau auf dem Ostgrat des Gamsjochs. Auf diesem steigt man nun empor, bis es flach wird. Dann geht´s nach links runter in einen Kessel und auf der anderen Kesselseite rechts wieder einen grasigen Rücken hinauf bis zum Gipfel des Gamsjochs. Dort kann man über den Normalweg in eineinhalb Stunden absteigen.</p>
<div id="attachment_5245" class="wp-caption aligncenter" style="width: 488px"><a rel="attachment wp-att-5245" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0104_041358"><img class="size-large wp-image-5245    " title="2006_0104_041358" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0104_041358-1024x768.jpg" alt="" width="478" height="358" /></a><p class="wp-caption-text">Selbstbewusst und gar nicht scheu: Steinböcke unterhalb des Gamsjoch-Gipfels</p></div>
<p>Wir hätten es nicht für möglich gehalten: Tatsächlich treffen wir auf dem Weg zum Gipfel noch ein paar Steinböcke, die sich durch unsere Anwesenheit nicht im geringsten gestört fühlen. Bis auf  fünf Meter lassen sie uns heran. Das Ergebnis: schon wieder Fotos wie im Bilderbuch.</p>
<p>Fazit: Karwendel-Traumtour in einer grandiosen Kulisse &#8211; der lange Zu- und Abstieg lohnen sich!</p>
<div id="attachment_5246" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a rel="attachment wp-att-5246" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0104_041837"><img class="size-large wp-image-5246 " title="2006_0104_041837" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0104_041837-768x1024.jpg" alt="" width="393" height="524" /></a><p class="wp-caption-text">Steinböcke am Gamsjoch vor den Gipfeln von Sonnjoch und Hahnenkampl</p></div>
<div id="attachment_5247" class="wp-caption aligncenter" style="width: 482px"><a rel="attachment wp-att-5247" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0104_044314"><img class="size-large wp-image-5247  " title="2006_0104_044314" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0104_044314-1024x768.jpg" alt="" width="472" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Blick vom Gamsjoch nach Westen: Blausteigkar und Laliderer Falk</p></div>
<div id="attachment_5248" class="wp-caption aligncenter" style="width: 482px"><a rel="attachment wp-att-5248" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/jenseits-von-afrikagamsjoch-nordwand-im-karwendel/5227/2006_0104_050933"><img class="size-large wp-image-5248 " title="2006_0104_050933" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0104_050933-1024x768.jpg" alt="" width="472" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Im Abstieg - Blick zur Lalidererwand mit Herzogkante (rechts)</p></div>
<h3 style="text-align: left;">&#8220;Jenseits von Afrika&#8221; &#8211; die Facts in Kürze:</h3>
<ul>
<li>Schwierigkeit: eine SL 8+/eine 8/eine 8-</li>
<li>erstbegangen von B. Reinmiedl solo 1995, Schlüsselseillänge mit R. Sussmann</li>
<li>Wandhöhe 500 m</li>
<li>Material: 14 Expressen, am besten 60 Meter Doppelseil</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.bergzeit.de/panico-karwendel-kletterfuehrer-alpin.html" target="_blank">Führer und Topo: Kletterführer Karwendel vom Panico Verlag, 3. Auflage, 34,80 € bei Bergzeit</a></li>
</ul>
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		<title>&#8220;Piranhas&#8221; 7+ am Schüsselkar</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 16:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Kalk]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Schönes Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Schüsselkar]]></category>
		<category><![CDATA[Winterklettergebiet]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Septemberwochenende hab ich meinen Vater mit ins Schüsselkar geschleppt. Der über 2 h lange Zustieg und die nicht gerade soften Bewertung haben ihm wohl ganz schön zugesetzt. Eine wunderschöne Tour in kompaktem Fels haben wir aber trotzdem gemacht: Die Piranhas. Sie ist nur 4 Seillängen lang und bietet Schwierigkeiten zwischen 7- und 7+.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Septemberwochenende hab ich meinen Vater mit ins Schüsselkar geschleppt. Der über 2 h lange Zustieg und die nicht gerade soften Bewertung haben ihm wohl ganz schön zugesetzt. Eine wunderschöne Tour in kompaktem Fels haben wir aber trotzdem gemacht: Die Piranhas. Sie ist nur 4 Seillängen lang und bietet Schwierigkeiten zwischen 7- und 7+.</p>
<div id="attachment_5536" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5536" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/piranhas-am-schusselkar/5474/sam_0141-2"><img class="size-full wp-image-5536" title="Schüsselkar" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_01411-e1318410623612.jpg" alt="Schüsselkar" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Schüsselkar</p></div>
<div id="attachment_5525" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5525" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/piranhas-am-schusselkar/5474/sam_0154"><img class="size-full wp-image-5525" title="geiler Fels in der Nachbarroute" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0154-e1318410045539.jpg" alt="geiler Fels in der Nachbarroute" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Risse vom Feinsten in der Nachbarroute</p></div>
<p>Die erste Seillänge ist meiner Meinung nach noch die Dankbarste: die Absicherung ist zwar spärlich (2 Bolts und ein Nomalhaken auf 30m), aber der Fels ist kompakt und meist griffig und es kann etwas dazu gelegt werden.</p>
<div id="attachment_5526" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5526" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/piranhas-am-schusselkar/5474/sam_0167"><img class="size-full wp-image-5526" title="1. SL" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0167-e1318410063529.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">1. SL</p></div>
<div id="attachment_5528" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5528" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/piranhas-am-schusselkar/5474/sam_0170"><img class="size-full wp-image-5528" title="1.SL" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0170-e1318410112119.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">1. Sl</p></div>
<p>Die zweite Seillänge (7) ist meinem Empfinden nach die Härteste. Die Absicherung ist zwar gut (4 Bolts auf 15 m), aber die Kletterei ist technisch extrem anspruchsvoll: eine ultra glatte, unübersichtliche Platte mit Minitritten und kaum Griffen. Zweimal hatte ich das Gefühl &#8220;Verdammt jetzt drehts mich auf&#8230;&#8221;</p>
<div id="attachment_5530" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5530" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/piranhas-am-schusselkar/5474/sam_0177"><img class="size-full wp-image-5530" title="2.SL" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0177-e1318410150491.jpg" alt="2.SL" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">2.SL</p></div>
<p>Die dritte Seillänge stellt dann das absolute Highlight der Tour dar: 45 m lang athletische Kletterei an meist guten Löchern und Wannen in super kompaktem, ausgewaschenem, rauem Fels.</p>
<div id="attachment_5535" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5535" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/piranhas-am-schusselkar/5474/sam_0178"><img class="size-full wp-image-5535" title="Blick auf die Schlüsselseillänge" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0178-e1318410971709.jpg" alt="Blick auf die Schlüsselseillänge" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf die 3. Seillänge</p></div>
<div id="attachment_5532" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5532" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/piranhas-am-schusselkar/5474/sam_0204"><img class="size-full wp-image-5532" title="Kletterer in der Nachbarroute" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0204-e1318409840932.jpg" alt="Kletterer in der Nachbarroute" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Kletterer in der Nachbarroute: Mon cheri 8-</p></div>
<p>Die 4. und damit letzte Seillänge (7-) ist auch ganz schön, aber im Vergleich zu den vorherigen Seillängen nichts Besonderes mehr. Danach wird abgeseilt. Am besten über die Nachbarroute &#8220;Mon cheri&#8221;, die hat bessere Stände und verläuft nur 5 m links der Piranhas (siehe Foto).</p>
<p><a rel="attachment wp-att-5533" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/piranhas-am-schusselkar/5474/sam_0210-2"><img class="aligncenter size-full wp-image-5533" title="panorama 1" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_02101-e1318410222775.jpg" alt="" width="600" height="383" /></a></p>
<p><strong>Fazit</strong>: Ein must do im Schüsselkar. Auch wenn die Bewertung, im Vergleich zum <a href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/ein-bayerischer-traum-8-9-sl-im-wetterstein/2739" target="_blank">&#8220;Bayerischen Traum&#8221;</a> beispielsweise, ziemlich hart ist, so lohnt die phantastische Kletterei auf jeden Fall eine Begehung.</p>
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		<title>&#8220;Herr der Ringbänder&#8221; (10-), die schwerste Tour am Ross- und Buchstein</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 17:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[10-]]></category>
		<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Einbohren]]></category>
		<category><![CDATA[Erstbegehung]]></category>
		<category><![CDATA[Herr der Ringbänder]]></category>
		<category><![CDATA[Kalk]]></category>
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		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Roß-und Buchstein]]></category>
		<category><![CDATA[Routenschrauben]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerklettergebiet]]></category>

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		<description><![CDATA[Klettern am Roß- und Buchstein &#8211; &#8220;Herr der Ringbänder&#8221; (10-)
Im August 2011 konnte ich ein altes Projekt am Roß- und Buchstein befreien. Die sehr schöne Linie zieht rechts der &#8220;Schradieserl&#8221; durch einen superkompakten, grau-gelb-gestreiften und durchlöcherten Überhang und ist ca. 25 Meter lang. Die Route wurde von Thilo Kunzemann eingebohrt und schließlich freigegeben. Seitdem wollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="text-decoration: underline;">Klettern am Roß- und Buchstein &#8211; &#8220;Herr der Ringbänder&#8221; (10-)</span></h3>
<p>Im August 2011 konnte ich ein altes Projekt am Roß- und Buchstein befreien. Die sehr schöne Linie zieht rechts der &#8220;Schradieserl&#8221; durch einen superkompakten, grau-gelb-gestreiften und durchlöcherten Überhang und ist ca. 25 Meter lang. Die Route wurde von Thilo Kunzemann eingebohrt und schließlich freigegeben. Seitdem wollte sich wohl keiner mehr an der Tour versuchen, was angesichts der genialen Linie und der wunderschönen Moves schon etwas verwunderlich ist&#8230;</p>
<div id="attachment_5544" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a rel="attachment wp-att-5544" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/herr-der-ringbander-10-die-schwerste-tour-am-ross-und-buchstein/5410/800px-ros_buchstein"><img class="size-full wp-image-5544  " title="800px-Roß_Buchstein" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/800px-Roß_Buchstein.jpg" alt="" width="576" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Verlauf von &quot;Herr der Ringbänder&quot; am Roß- und Buchstein</p></div>
<p style="text-align: center;">
<h3><span style="text-decoration: underline;">Die schwerste Tour am R0ß- und Buchstein</span></h3>
<p>Über zwei Tage verteilt war Ausbouldern angesagt, Putzen war nicht nötig, da in dem glatten Überhang eh kein Dreck liegen bleibt. Schließlich konnte ich die Tour im sommerlichen Abendlicht durchsteigen. Herausgekommen ist der &#8220;Herr der Ringbänder&#8221;- mein Vorschlag wäre: 10-</p>
<p>Eine Kurzbeschreibung der Route könnte folgendermaßen aussehen:</p>
<ul>
<li>Drei Meter Einstiegsboulder in gelbem Fels mit leicht größenabhängiger, sehr fingerlastiger Stelle</li>
<li>Schüttler</li>
<li>Zehn Meter Leistenkletterei an seichten Lochleisten</li>
<li>Super Schüttler</li>
<li>Die letzten weiten und leicht schmerzhaften Züge im Überhang</li>
<li>Acht Meter Wackel-Platte mit absolut genialen und ungewöhnlichen Bewegungen</li>
</ul>
<p>Zum Schluss nochmal DANKE an Thilo für die tolle Route und DANKE an Tom Heßlinger, der durch seine unermüdliche Bohrmotivation und viel Leidenschaft das Klettern am Roß- und Buchstein zu dem gemacht hat, was es jetzt ist- einfach nur erste Klasse und eines der Top-Klettergebiete in den Bayerischen Alpen!!!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Jefferson Airplane&#8221; (9+) im Zillertal</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 17:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Wieglwand]]></category>
		<category><![CDATA[Zillertal]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag waren Bene und ich endlich mal wieder im Zillertal. An die Wieglwand geht es. Hier gibt´s coole Mehrseillängenrouten in steilem Granit. Meistens sind sie 4-6 SL lang und sportklettermäßig abgesichert. Wenige Seillängen  müssen selbst abgesichert werden
Eigentlich wollen wir die &#8220;Samagatschis Reisen&#8221; (9-) machen. Nach der ersten Seillänge wird es aber ziemlich unübersichtlich weil hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag waren Bene und ich endlich mal wieder im Zillertal. An die Wieglwand geht es. Hier gibt´s coole Mehrseillängenrouten in steilem Granit. Meistens sind sie 4-6 SL lang und sportklettermäßig abgesichert. Wenige Seillängen  müssen selbst abgesichert werden</p>
<p>Eigentlich wollen wir die &#8220;Samagatschis Reisen&#8221; (9-) machen. Nach der ersten Seillänge wird es aber ziemlich unübersichtlich weil hier drei oder vier (?) verschiedene Routen abzweigen von denen nicht einmal alle im Führer sind.</p>
<p>Naja, später merken wir dann, dass wir die &#8220;Jefferson Airplane&#8221; (9+) gemacht haben. Was aber auch nicht schlecht war. Besonders die zweite Seillänge ist ein echtes Schmankerl (siehe Fotos).</p>
<p>Nach der zweiten Seillänge merkt man, das die Tour wohl nicht gerade oft begangen wird. Vieles ist sandig und manches sogar etwas brüchig. Die Schlüsselseillänge ist ein brachialer Boulder an Leisten um eine Kante, in der weder Bene noch ich im onsight einen Auftrag haben.</p>
<p>Ganz zum Schluss wirds nochmal spannend: Jetzt hören die Bohrhaken auf und es geht einen Riss (7+) auf einen Pfeiler hinauf. So ein Glück, sonst hätten wir Friends und Keile ganz umsonst hier hoch geschleppt ;- )</p>
<p>Fazit:  Allein wegen der 2. Seillänge muss man diese Tour gemacht haben. danach findet man viel mittelmäßigen Fels aber auch noch einige schöne Stellen.</p>
<div id="attachment_5476" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px"><a rel="attachment wp-att-5476" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0741"><img class="size-full wp-image-5476" title="Aufstieg" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0741-e1318006751357.jpg" alt="Aufstieg" width="800" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Aufstieg</p></div>
<div id="attachment_5477" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5477" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0746"><img class="size-full wp-image-5477" title="1. Seillänge" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0746-e1318006773761.jpg" alt="1. Seillänge" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">1. Seillänge</p></div>
<div id="attachment_5478" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5478" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0750"><img class="size-full wp-image-5478" title="1. Seillänge" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0750-e1318006792833.jpg" alt="1. Seillänge" width="600" height="800" /></a><p class="wp-caption-text">1. Seillänge</p></div>
<div id="attachment_5479" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5479" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0752"><img class="size-full wp-image-5479" title="1. Seillänge" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0752-e1318006897280.jpg" alt="1. Seillänge" width="600" height="800" /></a><p class="wp-caption-text">1. Seillänge</p></div>
<div id="attachment_5480" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5480" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0754"><img class="size-full wp-image-5480" title="2. SL" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0754-e1318006914572.jpg" alt="2. SL" width="600" height="450" /></a></dt>
<dt><p class="wp-caption-text">2. SL</p></div>
<div id="attachment_5488" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5488" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0793"><img class="size-full wp-image-5488" title="2. SL" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0793-e1318007362225.jpg" alt="2. SL" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">2. SL</p></div>
<div id="attachment_5489" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5489" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0794"><img class="size-full wp-image-5489" title="2. SL" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0794-e1318009233841.jpg" alt="2. SL" width="600" height="800" /></a><p class="wp-caption-text">2. SL</p></div>
<div id="attachment_5486" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5486" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0791"><img class="size-full wp-image-5486" title="2. SL" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0791-e1318007276751.jpg" alt="2. SL" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">2. SL</p></div>
<div id="attachment_5487" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5487" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0792"><img class="size-full wp-image-5487" title="2. SL" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0792-e1318007335841.jpg" alt="2. SL" width="600" height="800" /></a><p class="wp-caption-text">2. SL</p></div>
<div id="attachment_5483" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5483" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0777"><img class="size-full wp-image-5483" title="3. SL" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0777-e1318007140760.jpg" alt="3. SL" width="600" height="800" /></a><p class="wp-caption-text">3. SL</p></div>
<div id="attachment_5485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5485" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0784"><img class="size-full wp-image-5485" title="5.SL" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0784-e1318007244780.jpg" alt="5.SL" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">5.SL</p></div>
<p><a rel="attachment wp-att-5484" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/im-zillertal/5475/sam_0778"><img class="aligncenter size-full wp-image-5484" title="Panorama" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/10/SAM_0778-e1318007187441.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
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		<title>Lafatscher Riesenverschneidung</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 08:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Halleranger]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>
		<category><![CDATA[Pause-Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist die Linie am Halleranger. Sitzt man auf der Terrasse des Hallerangerhauses und lässt seinen Blick über die angrenzenden Wände streichen, so bleibt der Blick immer wieder an dieser riesigen Verschneidung hängen.
Folglich hatten wir am 3. Tag unseres 5-tägigen Kletterurlaubs, gar keine andere Wahl als die Lafatscher Riesenverschneidung endlich zu klettern. Der Zustieg von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist <strong>die</strong> Linie am Halleranger. Sitzt man auf der Terrasse des Hallerangerhauses und lässt seinen Blick über die angrenzenden Wände streichen, so bleibt der Blick immer wieder an dieser riesigen Verschneidung hängen.</p>
<div id="attachment_5423" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5423" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/lafatscher-riesenverschneidung/5170/p1000977"><img class="size-full wp-image-5423" title="Ein echter Blickfang: Die Lafatscherverschneidung" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/P1000977-e1316506739893.jpg" alt="" width="600" height="800" /></a><p class="wp-caption-text">Ein echter Blickfang: Die Lafatscherverschneidung</p></div>
<p>Folglich hatten wir am 3. Tag unseres 5-tägigen Kletterurlaubs, gar keine andere Wahl als die Lafatscher Riesenverschneidung endlich zu klettern. Der Zustieg von der Hütte ist kurz und steil  (ca. 30min).  Dann geht es weiter mit einer festen, aber nur stellenweise abgesicherten 4-er Länge. Die Stände befinden sich an Bohrhaken. Ärgerlich ist, dass das Topo im Karwendelführer von Bernd Eberle weder die Anzahl noch die Länge der Seillängen richtig angibt.</p>
<p>Man kann dieses Topo also getrost daheim lassen. Das ist uns interessanterweise nicht nur in dieser Tour, sondern auch in einigen anderen Touren aufgefallen. Selten ist ein Topo im Karwendelführer fehlerfrei. Gefährliche Touren werden teilweise sogar verharmlost. Diese Leküre ist also mit Vorsicht zu geniessen&#8230;</p>
<p>Ein gutes Topo für die Nordostverschneidung (Lafatscher Riesenverschneidung) gibt´s auf  <a title="Topo Nord-Ost-Verschneidung" href="http://www.bergsteigen.at/pic/pdf/716_Topo_feceb205-f275-4977-bafe-05fb367dc477_Lafatscherverschneidung.pdf" target="_blank">Bergsteigen.at</a>.</p>
<p>Die 2. Seillänge ist ein 5-er, der etwas besser abgesichert werden kann. Dann kommt meiner Meinung nach die Schlüsselseillänge (laut Führer 6-). Es geht eine Rissverschneidung hoch, die mich mit ihrem kompaktem Fels  und der Art der Kletterei fast ein bisschen ans <a title="Klettern im Yosemite" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/tag/yosemite" target="_blank">Yosemite</a> erinnert.</p>
<div id="attachment_5424" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5424" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/lafatscher-riesenverschneidung/5170/p1000978"><img class="size-full wp-image-5424" title="In der 2. Seillänge" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/P1000978-e1316506662155.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">In der 2. Seillänge</p></div>
<p><a rel="attachment wp-att-5425" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/lafatscher-riesenverschneidung/5170/p1000981"><img class="aligncenter size-full wp-image-5425" title="Kurz vorm Wandbuch" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/P1000981-e1316506635243.jpg" alt="" width="600" height="800" /></a></p>
<div id="attachment_5426" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5426" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/lafatscher-riesenverschneidung/5170/p1000983"><img class="size-full wp-image-5426" title="Wostel kurz vorm Gipfel" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/P1000983-e1316341735705.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Am 4. Stand</p></div>
<p>Anschliessend kommt ein ziemlich langer 6-er. Dann ein Quergang mit Geh-Gelände. Und zum Schluss nochmal zwei 4-er Seillängen im berühmten Karwendelbruch.</p>
<div id="attachment_5427" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5427" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/lafatscher-riesenverschneidung/5170/p1000986"><img class="size-full wp-image-5427" title="Der Quergang" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/P1000986-e1316341610277.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Der Quergang</p></div>
<div id="attachment_5432" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5432" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/lafatscher-riesenverschneidung/5170/p1000993"><img class="size-full wp-image-5432" title="Karwendelbruch in der letzten SL" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/P1000993-e1316341268656.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Karwendelbruch in der letzten SL</p></div>
<div id="attachment_5430" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5430" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/lafatscher-riesenverschneidung/5170/p1000991"><img class="size-full wp-image-5430" title="Am Ausstieg" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/P1000991-e1316341404841.jpg" alt="" width="600" height="800" /></a><p class="wp-caption-text">Am Ausstieg</p></div>
<p>Beim Abstieg durften wir uns dann  nochmal über den Karwendelführer ärgern. Im Führer steht:&#8221; Die Schotterflanke nach Süden queren(&#8230;), bis nach links zum Lafatscherjoch abgestiegen werden kann.&#8221; Das haben wir gemacht und sind dabei in ziemlich alpines Gelände gekommen über das wir eigentlich lieber nicht abgestiegen wären.</p>
<div id="attachment_5433" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5433" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/lafatscher-riesenverschneidung/5170/p1000995"><img class="size-full wp-image-5433" title="Wostel beim Abstieg" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/P1000995-e1316341228159.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Wostel beim Abstieg</p></div>
<p>Besser wäre es gewesen der Beschreibung von Bergsteigen.at zu folgen:  &#8221;Vom Ausstieg der Route weiter am Grat hinauf zum Gipfel ( ca. 15 Minuten), dann noch etwas nach Westen 100 Meter, von da an über eine Reise hinunter zu Lafatscherjoch und weiter zu den Herrehäusern.&#8221;</p>
<p>Die Tour war trotzdem super! Und wer das richtige <a href="http://www.bergsteigen.at/pic/pdf/716_Topo_feceb205-f275-4977-bafe-05fb367dc477_Lafatscherverschneidung.pdf" target="_blank">Topo</a> dabei hat ist auch bestens gerüstet.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-5431" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/lafatscher-riesenverschneidung/5170/p1000992"><img class="aligncenter size-full wp-image-5431" title="P1" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/P1000992-e1316341363158.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<div id="attachment_5429" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-5429" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/lafatscher-riesenverschneidung/5170/p1000990"><img class="size-full wp-image-5429" title="P2" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/P1000990-e1316341519598.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Blck auf den Buhldurchschlag und Burattipfeiler</p></div>
<p><a rel="attachment wp-att-5428" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/lafatscher-riesenverschneidung/5170/p1000989"><img class="aligncenter size-full wp-image-5428" title="P3" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/P1000989-e1316341579437.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
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		<title>&#8220;Zwischenhoch&#8221; (9-/9; 6 SL) am Pantherkopf (Wettersteingebirge)</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 19:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[9-/9]]></category>
		<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Kalk]]></category>
		<category><![CDATA[Pantherkopf]]></category>
		<category><![CDATA[Schüsselkar]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerklettergebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Südwand]]></category>
		<category><![CDATA[Winterklettergebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenhoch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Zwischenhoch&#8221; (9-/9) am Pantherkopf (Schüsselkar)
Neuschnee unter 2000 m am Vortag, dann ein wolkenloser Tag &#8211; der Name  passt: &#8220;Zwischenhoch&#8221;. Am Ende unserer zweiwöchigen Alpinkletterphase im  August zog es Tom und mich noch einmal in den Wetterstein, genauer  gesagt an den Pantherkopf neben der Schüsselkarspitze. Die 7-Seillängen-Tour &#8220;Zwischenhoch&#8221; wurde 1997 von M. Wärthl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8220;Zwischenhoch&#8221; (9-/9) am Pantherkopf (Schüsselkar)</h3>
<p>Neuschnee unter 2000 m am Vortag, dann ein wolkenloser Tag &#8211; der Name  passt: &#8220;Zwischenhoch&#8221;. Am Ende unserer zweiwöchigen Alpinkletterphase im  August zog es Tom und mich noch einmal in den Wetterstein, genauer  gesagt an den Pantherkopf neben der Schüsselkarspitze. Die 7-Seillängen-Tour &#8220;Zwischenhoch&#8221; wurde 1997 von M. Wärthl und T.   Dauer erstbegangen und bis heute nicht besonders frequentiert &#8211;   unverständlicherweise, denn sie ist einfach ein Traum:  Kalk vom   Feinsten, mit Wasserrillen und Löchern. Hier ein kleiner Bericht über  unsere Onsight-Begehung:</p>
<p>Der Zustieg beginnt nur wenig erheiternd:  Dicht von Nebel umhüllt erreichen wir von Leutasch aus die ersten Meter Almwiese, die Wand ist auch noch nicht zu sehen&#8230; Aber schon nach einer Viertel Stunde lichtet sich die Nebelsuppe, und als wir auf den letzten Metern zur Wand durch den ersten Neuschnee stapfen, erhellt strahlend blauer Himmel unsere Klettergemüter.</p>
<div id="attachment_5337" class="wp-caption aligncenter" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-5337" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwischenhoch-9-9-6-sl-am-pantherkopf-wettersteingebirge/5336/2006_0106_202318-2"><img class="size-large wp-image-5337 " title="2006_0106_202318" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/2006_0106_202318-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a><p class="wp-caption-text">Langsam verzieht sich der Nebel</p></div>
<p style="text-align: left;">Das &#8220;Zwischenhoch&#8221;, das sich nun über uns erstreckt, sieht schon von unten genial aus, so dass wir noch schneller als sonst unser Vor-der-Tour-Programm durchziehen: Gurt anziehen, Zeug dranhängen, einbinden. Ich stürze mich auf die erste Länge (7+)- und befinde mich sofort in dem Paradies, das die Kletterer immer suchen:  Superrauer Fels, geniale, vom Wasser wie für´s Klettern geschaffene Felsstrukturen: Wasserrillen, Tropflöcher und raue Megahenkel. Ich weiß sofort: In dieser Tour wird mir kein einziger Griff ausbrechen!</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-5360" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwischenhoch-9-9-6-sl-am-pantherkopf-wettersteingebirge/5336/2006_0106_212854"><img class="aligncenter size-large wp-image-5360" title="2006_0106_212854" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/2006_0106_212854-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a></p>
<div id="attachment_5361" class="wp-caption aligncenter" style="width: 665px"><a rel="attachment wp-att-5361" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwischenhoch-9-9-6-sl-am-pantherkopf-wettersteingebirge/5336/2006_0106_225240"><img class="size-large wp-image-5361" title="2006_0106_225240" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/2006_0106_225240-1024x768.jpg" alt="" width="655" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">Die geniale erste SL (7/7+) - man beachte die Felsqualität</p></div>
<p>Viel zu bald erreiche ich den ersten Stand, Tom kommt nach und genießt die zweite Seillänge (7) in einer ausgewaschenen Verschneidung mit begeisternden Löchern und weit aus dem Fels ragenden &#8220;Hörnern&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-5366" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwischenhoch-9-9-6-sl-am-pantherkopf-wettersteingebirge/5336/2006_0106_225218"><img class="aligncenter size-large wp-image-5366" title="2006_0106_225218" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/2006_0106_225218-1024x768.jpg" alt="" width="819" height="614" /></a></p>
<div id="attachment_5362" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a rel="attachment wp-att-5362" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwischenhoch-9-9-6-sl-am-pantherkopf-wettersteingebirge/5336/2006_0106_225658"><img class="size-large wp-image-5362" title="2006_0106_225658" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/2006_0106_225658-768x1024.jpg" alt="" width="461" height="614" /></a><p class="wp-caption-text">Tom in der 2. SL (7)</p></div>
<p>Nach dieser sehr entspannten Seillänge (sozusagen die Ruhe vor dem   Sturm), gilt es nun, die Schlüsselseillänge der &#8220;Zwischenhoch&#8221; (9-/9) zu   meistern.  Ich bin dran mit Vorsteigen, ohne große Erwartungen steige  ich ein, die ersten zehn Meter gehen super. Es folgt eine unnahbar  aussehende Platte,  die sich jedoch mit einige Links- und  Rechtsschleifen gut überwinden  lässt (der direkte Weg zum nächsten  Haken ist nicht immer der  leichteste). Eine Rissspur mit kleinen  Seitleisten und eine harte Stelle  kurz vor dem Stand verleihen der  Seillänge ein würzig-pumpiges Ende &#8211;  sauber onsight!!! Die letzten drei  Längen sind reiner Genuss. Die vierte Länge (7-/7) der &#8220;Zwischenhoch&#8221; führt über teils  sauglatte Plattenstellen,  ist aber ab der Hälfte easy. Die fünfte ist  die leichteste (5+), aber  nicht die schlechteste. Die letzte Seillänge  (7) verleiht dem Ganzen  nochmal einen alpinen Touch: In der steilen,  abdrängenden  Piazverschneidung geht´s recht pressig zur Sache, jedoch  ist hier wieder ab der Hälfte Schluss mit den Hauptschwierigkeiten.  20  wunderbare Meter führen uns zum letzten Stand, wo das &#8220;Zwischenhoch&#8221; auch schon  wieder vorbei ist. Leider&#8230;</p>
<div id="attachment_5363" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a rel="attachment wp-att-5363" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwischenhoch-9-9-6-sl-am-pantherkopf-wettersteingebirge/5336/2006_0106_234609"><img class="size-large wp-image-5363" title="2006_0106_234609" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/2006_0106_234609-768x1024.jpg" alt="" width="430" height="574" /></a><p class="wp-caption-text">Die Schlüsselseillänge (9-/9)</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-5365" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwischenhoch-9-9-6-sl-am-pantherkopf-wettersteingebirge/5336/2006_0106_234705-2"><img class="aligncenter size-large wp-image-5365" title="2006_0106_234705" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/09/2006_0106_2347051-768x1024.jpg" alt="" width="461" height="614" /></a></p>
<h3 style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">&#8220;Zwischenhoch&#8221; am Pantherkopf &#8211; FAKTEN:</span></h3>
<p>Lage: Pantherkopf (direkte Fortsetzung der Schüsselkarspitze in Richtung Puittal); Südwand</p>
<p>Länge: 6 SL, 200 m</p>
<p>Schwierigkeit: Crux 9-/9 (Rest nur 7. Grad, einmal 5. Grad)</p>
<p>Absicherung: Dem Schwierigkeitsniveau angemessen mit Bohrhaken gesichert; in der Cruxlänge gut gesichert (ca. 2-3 Meter Abstände), in den restlichen Seillänge muss man des öfteren etwas weiter vom letzten Haken wegklettern; auf keinen Fall übersichert</p>
<p>Material: 50 Meter Doppelseil, 12 Expressen für die Cruxlänge, kleiner Satz Keile, mittlerer Friend hilfreich (wir hatten einen grünen Linkcam dabei)</p>
<p>Charakter: Eine der schönsten Touren im Wetterstein mit durchgehend genialem und perfektem Fels! Ein absolutes Muss für alle, die den 9. Grad beherrschen (und die, die es noch wollen:)).</p>
<p>Abstieg durch Abseilen!</p>
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		<title>Der lange &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; (7a, 14 SL) &#8211; Klettern an der Roten Platte Westwand</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 19:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Alperschontal]]></category>
		<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Granit]]></category>
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		<category><![CDATA[Lechtaler Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Platte Westwand]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerklettergebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Weg der bunten Steine]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Weg der bunten Steine&#8221; (8;14 SL) an der Roten Platte: eine der schönsten Alpintouren der Kalkalpen
Die Tourenplanung von Tom ist knallhart, aber das unglaublich gute Wetter zwang uns förmlich dazu: Am Sonntag Klettern am Plankenstein, am Abend Fahrt ins Lechtal, am Montag &#8220;Weg der bunten Steine&#8221;, am Abend Fahrt nach Garmisch, am Dienstag Oberreintal &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8220;Weg der bunten Steine&#8221; (8;14 SL) an der Roten Platte: eine der schönsten Alpintouren der Kalkalpen</h3>
<p>Die Tourenplanung von Tom ist knallhart, aber das unglaublich gute Wetter zwang uns förmlich dazu: Am Sonntag Klettern am Plankenstein, am Abend Fahrt ins Lechtal, am Montag &#8220;Weg der bunten Steine&#8221;, am Abend Fahrt nach Garmisch, am Dienstag Oberreintal &#8211; &#8220;Himbeertoni&#8221;.</p>
<p>Für mich war´s am Sonntag Abend eine echte Fahrt ins Blaue. Ich kannte weder die Lechtaler noch den &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; an der Roten Platte, denn ich hatte aus den oben genannten Gründen gar keine Zeit, mich mit dem Gebiet, geschweige denn mit einem Topo zu beschäftigen. Dass den &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; manche  mit Biwak am Wandfuß machen (verständlicherweise, siehe Anstiegsbeschreibung), konnte ich zwei Tage danach im Internet nachlesen &#8211; wir zogen es an einem Tag durch:</p>
<div id="attachment_5200" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-5200" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2011_0821_211022"><img class="size-large wp-image-5200" title="2011_0821_211022" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0821_211022-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a><p class="wp-caption-text">Die gewaltige Westwand der Roten Platte - hier verläuft links durchs Graue der &quot;Weg der bunten Steine&quot;</p></div>
<h3>So kommt ihr zum &#8220;Weg der bunten Steine&#8221;</h3>
<p>Schon am Abend vor der Tour fahren wir nach Bach im hinteren Lechtal und übernachten am Parkplatz über der Ortschaft in Toms VW-Bus. Am nächsten Morgen geht&#8217;s dann schon um sieben Uhr los: Mit dem Rad strampeln wir 20 Minuten über eine erstaunlich gemütliche und geteerte Straße bis kurz vor Madau, einem Weiler mitten in dem gottverlassenem Tal. Hier geht´s nach rechts weg in Richtung Ansbacher Hütte, bis wir schließlich nach weiteren 1,5 Stunden an der Hinteren Alperschonalpe ankommen. Wir befinden uns nun wirklich am A**** der Welt, im hinteren Alperschontal. Aber die Rote Platte und unser &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; sind bereits in Sichtweite. Ab der Alpe geht´s nur noch zu Fuß weiter: Erst spazieren wir auf der rechten Seite des Baches dahin, dann überqueren wir diesen an der Stelle, an der ein schmales, ausgetrocknetes Bachbett auf der linken Talseite von der Roten Platte herabzieht. Über Latschenfelder, das genannte Bachbett und traumhafte Bergwiesen erreichen wir schließlich die Westwand der Roten Platte. Der &#8220;Weg der bunten Steine&#8221;, unser absolutes Traumziel, erstreckt sich nun vor &#8211; nein: über uns!</p>
<div id="attachment_5201" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-5201" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2011_0821_213626"><img class="size-large wp-image-5201 " title="2011_0821_213626" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0821_213626-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a><p class="wp-caption-text">Der Zustieg zum &quot;Weg der bunten Steine&quot; verläuft hauptsächlich über ein schmales, rotes, ausgetrocknetes Bachbett (s. Bild)</p></div>
<h3 style="text-align: left;">Der &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; &#8211; Routenbeschreibung</h3>
<p>Von unserem &#8220;Basislager&#8221; bei zwei großen roten Felsblöcken geht´s über roten Schotter noch ein paar Meter zum Wandfuß. Noch 50 m Gehgehände (2-3), dann taucht am Beginn einer roten, brüchig aussehenden Verschneidung etwas versteckt der erste Stand auf (in der roten Verschneidung sieht man eine weiße Sanduhrschlinge, 10 Meter darunter befindet sich der erste Stand und der Startpunkt vom &#8220;Weg der bunten Steine&#8221;).</p>
<p>Tom meistert die erste Seillänge (6+) in granitartigem rotem Fels,die einzige etwas brüchige Länge der ganzen Tour. Die zweite und dritte Seillänge (beide 7-) sind hingegen ganz anderer Natur: Nach oben geschichteter, mit Henkeln übersäter grauer Kalk &#8211; ein Traum.</p>
<div id="attachment_5202" class="wp-caption aligncenter" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-5202" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2011_0822_000216"><img class="size-large wp-image-5202 " title="2011_0822_000216" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0822_000216-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a><p class="wp-caption-text">Die 2. SL (7-) an rauen Bierhenkeln</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_5203" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-5203" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2011_0822_000454"><img class="size-large wp-image-5203 " title="2011_0822_000454" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0822_000454-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a><p class="wp-caption-text">Die 3. Seillänge (7-) ist unten steil, hat aber große Griffe zu bieten</p></div>
<p>Nach einer leichten , aber festen 3er-Länge (schönster alpiner 3er, den ich jemals geklettert bin), folgt die erste schwere Pitch: Eine 7+/8- in steilem, grau-gelbem Fels, die sich Gott sei Dank gut auflöst.  Wahnsinn, wie sich der Fels über die letzten fünf Seillängen hinweg  verändert hat: Von rotem, granitähnlichem Fels über steilen, grauen  Henkelkalk bis zu geschlossenem, glattem Streifenfels. Einen besseren  Namen als &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; gibt es nicht für diese Linie! Die  sechste (5) und siebte (6-) Seillänge, ebenfalls genial schön in (fast  zu) rauem Kalk, gehen gut von der Hand. Nun liegt die erste Crux-Länge (8) vor uns. Ich bin mit dem Vorstieg dran. Die Kletterei ist sehr unübersichtlich, nicht nur einmal muss man fest zupacken. Als Showdown gibt&#8217;s noch zehn Meter pumpige Kletterei mit weiten Zügen an Henkeln &#8211; dann ist der erste 8er geschafft &#8211; sauber onsight:-)</p>
<div id="attachment_5204" class="wp-caption aligncenter" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-5204" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2006_0101_013606"><img class="size-large wp-image-5204 " title="2006_0101_013606" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_013606-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a><p class="wp-caption-text">Tom im ersten 8er (8. SL) </p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_5205" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a rel="attachment wp-att-5205" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2006_0101_013723"><img class="size-large wp-image-5205" title="2006_0101_013723" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_013723-768x1024.jpg" alt="" width="553" height="737" /></a><p class="wp-caption-text">Nochmal der 8er</p></div>
<p>Noch eine lange, anfangs überhängende 7+ in nach unten geschichtetem, gelbem Slopergelände, dann sind wir auf einem riesigen Brotzeitband. Auf diesem queren wir kurz nach links, jetzt beginnt die Headwall: Die letzten vier Seillängen des &#8220;Weges der bunten Steine&#8221; liegen noch vor uns. Vom Band führt ein rauer 6er auf einen gelben Absatz, bevor die zweite Schlüsselseillänge (8) beginnt: Erst ein gelber Tropflochquergang an kriminell rauem Fels (Toms T-Shirt hatte danach einige Löcher&#8230;), dann steilt die Wand nochmals auf und sehr pumpige Ausdauerkletterei mit einer schweren Einzelstelle führt zum Stand. Geschafft! Aber es ist noch nicht vorbei: Eine 8- gilt es noch zu überwinden. Tom meistert mit immer dicker werdenden Unterarmen auch diese letzte schwere Seillänge an kleinen Leisten, dann stehen wir vor dem Wandbuch &#8211; und stellen fest: Wir haben heuer (2011) die erste Begehung gemacht &#8211; ein weiterer Grund zur Freude!</p>
<div id="attachment_5206" class="wp-caption aligncenter" style="width: 829px"><a rel="attachment wp-att-5206" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2006_0101_030322"><img class="size-large wp-image-5206 " title="2006_0101_030322" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_030322-1024x768.jpg" alt="" width="819" height="614" /></a><p class="wp-caption-text">Die letzte schwere Seillänge (8-)</p></div>
<p>Ein leicht brüchiger 5er führt uns auf den Gipfel der Roten Platte. Für uns hat sich ein Traum erfüllt: Wir haben den &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; onsight geklettert! Vom Gipfel sehen wir nochmal besonders deutlich, wie weit der Zustieg eigentlich ist&#8230; Nach 1,5 Stunden Abseilen hat uns der sichere Erdboden wieder und wir machen uns auf den langen Abstieg. Zum Glück mit Bike. <img src='http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_5207" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-5207" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2006_0101_032801"><img class="size-large wp-image-5207" title="2006_0101_032801" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_032801-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a><p class="wp-caption-text">Kurz vorm Stand der letzten 8-</p></div>
<h3><span style="text-decoration: underline;"> &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; &#8211; FAKTEN</span></h3>
<p><strong>Name:</strong> Weg der bunten Steine</p>
<p><strong>Location:</strong> Rote Platte Westwand, Alperschontal</p>
<p><strong>Erstbegeher:</strong> Gebrüder Schafroth 2002</p>
<p><strong>Zeitbedarf: </strong>Zustieg: mit Bike ca. 2,5 Stunden, Kletterzeit ca. 5 Stunden, Abseilen ca. 1-1,5 Stunde(n), Abstieg: mit Bike ca. 1 1/4 Stunden</p>
<p><strong>Länge</strong>: 500 Meter, 14 SL</p>
<p><strong>Schwierigkeit:</strong> Zwei SL 8, eine SL 8-, eine SL 7+/8-, Rest meist 6-7</p>
<p><strong>Gestein:</strong> Der &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; hat einen wirklich passenden Namen, denn die Tour verläuft durch mehrere geologische Zonen: Von dunkelrotem granitartigem Fels, über graue überhängende Henkelkletterei bis zu arco-mäßigen, extrem scharfen Tropflöchern ist alles dabei &#8211; einfach der Wahnsinn! Das Gestein ist so gut wie immer fest.</p>
<p><strong>Ausrichtung:</strong> West (am Nachmittag Sonne)</p>
<p><strong>Absicherung:</strong> Durchgehend mit Bohrhaken abgesichert. An den Ständen befinden sich immer zwei Bohrhaken. Alle Stände sind zum Abseilen eingerichtet. Die Hakenabstände sind immer der Schwierigkeit der jeweiligen Seillänge angemessen, aber wer einen 8er klettern kann oder will, wird sich weder in den 8ern noch in den leichteren Längen fürchten müssen!  Beim 8. Stand nicht wundern: Hier hat der Blitz die Kette wie bei einem Gemälde von Salvador Dali verformt. Durch eine neue Schlinge ist der Stand wieder brauchbar gemacht worden.</p>
<p><strong>Material:</strong> 12 Expressen und ein 50 Meter Doppelseil reichen aus. Keine Friends oder Keile erforderlich (im Führer steht zwar was von Camalots, diese konnten und mussten wir allerdings nie einsetzen).</p>
<p><strong>Charakter:</strong> Extrem genussvolle Sportkletterroute in stets bestem Fels mit vielen begeisternden Seillängen &#8211; ein absolutes Muss für alle, die mal eine geile Tour machen wollen, in der man garantiert alleine ist! Der lange Zustieg lohnt sich auf alle Fälle. Landschaftlich ist der &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; ein einzigartiges Erlebnis (Steinböcke und Steinadler inklusive); man könnte meinen, man ist irgendwo in der Schweiz und nicht im Allgäu&#8230;</p>
<div id="attachment_5208" class="wp-caption aligncenter" style="width: 778px"><a rel="attachment wp-att-5208" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2006_0101_050100"><img class="size-large wp-image-5208" title="2006_0101_050100" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_050100-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" /></a><p class="wp-caption-text">Abseilen vom 1. Stand</p></div>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Zwei Wochen Alpinklettern pur: Von Erstbegehungen, zwei Zwischenhochs und hohen Wänden</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 17:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Roß-und Buchstein]]></category>
		<category><![CDATA[Schönes Wetter]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Wochen Kletterurlaub vom 13.-28. August 2011 daheim mit Tom &#8211; eine knallharte Angelegenheit, aber es geht was! Von einer Erstbegehung, der momentan schwersten Tour am Ross- und Buchstein, über zwei ziemlich lange und alpine  Karwendelwände (eine eher brüchig und psychisch anspruchsvoll, eine bombenfest und plaisirmäßig) bis hin zu schweren Mehrseilängentouren im Sportkletterstil war alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Wochen Kletterurlaub vom 13.-28. August 2011 daheim mit Tom &#8211; eine knallharte Angelegenheit, aber es geht was! Von einer Erstbegehung, der momentan schwersten Tour am Ross- und Buchstein, über zwei ziemlich lange und alpine  Karwendelwände (eine eher brüchig und psychisch anspruchsvoll, eine bombenfest und plaisirmäßig) bis hin zu schweren Mehrseilängentouren im Sportkletterstil war alles dabei.  Hier eine kurze Auflistung unserer Taten &#8211; genaue Berichte folgen in den nächsten Wochen mit tollen Bildern!</p>
<p>Am ersten Wochenende war das Wetter unbeständig, also kletterten wir uns erst einmal am Plankenstein warm. Außerdem gab´s hier noch einige Touren fertigzustellen, d.h. wir bohrten und sanierten, und ich konnte eine weitere Toptourauf der Südseite erstbegehen: &#8220;Tick, Tick, Hurra!&#8221; (Vorschlag: 9/9+).  Toms Gespür für´s Wetter führte uns dann für einen Tag ins trockene Allgäu an die Kraftwerk-Wand. &#8220;Zwischenhoch&#8221; (8a, second go) hieß meine erste Tour in diesem Gebiet . Ein zweites &#8220;Zwischenhoch&#8221; folgte &#8211; Zufall oder nicht &#8211; an der Schüsselkar am Ende der zwei Wochen.</p>
<div id="attachment_5262" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a rel="attachment wp-att-5262" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwei-wochen-alpinklettern-pur-von-10er-erstbegehungen-und-hohen-wanden/5261/2011_0813_233444"><img class="size-large wp-image-5262" title="2011_0813_233444" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0813_233444-1024x768.jpg" alt="" width="393" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Klettern am Plankenstein in den Bayerischen Voralpen: &quot;High Noon&quot; (7+)</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Dann war endlich sicheres Wetter, also ging´s in die<a href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/klettern-am-laliderer-falk-im-reich-des-ungenannten-rotpunkt-wiederholung/5041" target="_blank"> Laliderer Falk Nordwand  in das &#8220;Reich des Ungenannten&#8221;</a>, eine neue Sussmann-Tour von 2010 &#8211; teilweise brüchig, aber beeindruckend schön, alles onsight begangen.</p>
<div id="attachment_5263" class="wp-caption aligncenter" style="width: 378px"><a rel="attachment wp-att-5263" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwei-wochen-alpinklettern-pur-von-10er-erstbegehungen-und-hohen-wanden/5261/2011_0817_013812-2"><img class="size-large wp-image-5263" title="2011_0817_013812" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0817_0138121-768x1024.jpg" alt="" width="368" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Im Reich des Ungenannten&quot; (8; 19 SL) an der Laliderer Falk Nordwand</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Dann folgte eine onsight-Begehung einer echt guten 8+ Mehrseillängen-Tour (secret spot), Neuland war für mich auch der Wampeter Schrofen bei Ehrwald. Dort kletterten wir &#8220;Das Resultat&#8221; (8-; 6  SL).</p>
<div id="attachment_5264" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a rel="attachment wp-att-5264" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwei-wochen-alpinklettern-pur-von-10er-erstbegehungen-und-hohen-wanden/5261/2011_0817_233652-2"><img class="size-large wp-image-5264" title="2011_0817_233652" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0817_2336521-1024x768.jpg" alt="" width="393" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Das Resultat&quot; am Wampeter Schrofen bei Ehrwald</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Am Roß- und Buchstein konnte ich die Tour &#8220;Herr der Ringbänder&#8221; erstbegehen (Bewertungsvorschlag: 10-). Das ist die vermutlich bisher schwerste Tour am Roß- und Buchstein!</p>
<p>Landschaftlich beeindruckend und absolut einsam waren die Lechtaler Alpen. Der &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; (8; 14 SL) führt durch drei geologische, unterschiedlich gefärbte Schichten.  Am Abend, bei der Fahrt nach Garmisch, ließ uns ein Gewitter mit Platzregen zweifeln, ob am nächsten Tag unser Plan klappt, aber&#8230;</p>
<div id="attachment_5265" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a rel="attachment wp-att-5265" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwei-wochen-alpinklettern-pur-von-10er-erstbegehungen-und-hohen-wanden/5261/2006_0101_025530"><img class="size-large wp-image-5265" title="2006_0101_025530" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_025530-1024x768.jpg" alt="" width="393" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Weg der bunten Steine&quot; in den Lechtaler Alpen</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>&#8230;der Morgen war wolkenlos. Im Oberreintal war ich ebenfalls zum ersten (aber sicher nicht zum letzten) Mal. Mit  &#8220;Himbeertoni&#8221; (hart 8+; 7 SL) hatten wir an dem schwülen Tag (35° im Schatten) genau die richtige Tour ausgewählt, wenn auch nicht ganz plaisiermäßig abgesichert&#8230;</p>
<div id="attachment_5266" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a rel="attachment wp-att-5266" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwei-wochen-alpinklettern-pur-von-10er-erstbegehungen-und-hohen-wanden/5261/2006_0101_234731"><img class="size-large wp-image-5266" title="2006_0101_234731" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_234731-1024x768.jpg" alt="" width="393" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Himbeertoni&quot; im Oberreintal</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Auch vor der nächsten Tour regnete es am Vorabend aus Kübeln, aber: das Gamsjoch war trocken.  &#8220;Jenseits von Afrika&#8221; (8+), eine Tour mit 16 Seillängen, war ein Plaisir-Vergnügen im Gegensatz zur Laliderer Falk-Nordwand.</p>
<div id="attachment_5267" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a rel="attachment wp-att-5267" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwei-wochen-alpinklettern-pur-von-10er-erstbegehungen-und-hohen-wanden/5261/2006_0103_225923"><img class="size-large wp-image-5267" title="2006_0103_225923" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0103_225923-1024x768.jpg" alt="" width="393" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Jenseits von Afrika&quot; an der Gamsjoch Nordwand</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Der Erholungstag am Taubenstein war auf jeden Fall einen Besuch wert, wir kommen wieder! Ein Genuss waren an dem föhnigen Tag die kühlen Temperaturen in der Nordwand&#8230;</p>
<p>Der letzte Tag war hingegen der beste: Nach dem Temperatursturz und Neuschnee am Samstag nutzten wir passenderweise den schönen Tag, um die 9-er Tour  &#8220;Zwischenhoch&#8221; (6 SL) am Pantherkopf unterhalb der Schüsselkarspitze zu machen (onsight, yes!!!).</p>
<div id="attachment_5270" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><a rel="attachment wp-att-5270" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/zwei-wochen-alpinklettern-pur-von-10er-erstbegehungen-und-hohen-wanden/5261/2006_0106_202452"><img class="size-large wp-image-5270" title="2006_0106_202452" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0106_202452-1024x768.jpg" alt="" width="491" height="368" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg ins &quot;Zwischenhoch&quot; (9)</p></div>
<p>Fazit nach zwei Wochen: Super war´s dank der guten Tourenauswahl von Tom  und des sauguten Wetters! Glück muss man haben! Die paar Regentage waren genau recht zum Regenerieren, ansonsten bekamen wir keinen Tropfen ab.  Unser Maskottchen war wohl der Steinbock: auf vier Touren kamen wir ihm ziemlich nahe, genauer: bis auf 5 Meter&#8230; Jetzt geht´s erst einmal ins Flachland, zum Bouldern nach Bleau, ohne Steinböcke, aber auch ohne 500 hm Anstieg! Bericht folgt&#8230;</p>
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