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	<title>Bergzeit Kletterteam &#187; Granit</title>
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		<title>Der große Chalk-Praxistest &#8211; alles über Magnesia</title>
		<link>http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 16:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
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		<description><![CDATA[Ball, Pulver, Würfel, Liquid, weiß oder grau &#8211; die Aggregatszustände von Chalk

Es werden mittlerweile schon fast 50 Kilogramm Chalk sein, die  ich in meinem Kletterleben in Form von feinem, weißen Staub  in der Halle oder am Fels verteilt habe. Ausprobiert habe ich dabei schon alles &#8211; Chalkballs, Chalk in Pulverform und Flüssigchalk. Vor drei Monaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong><span style="text-decoration: underline;">Ball, Pulver, Würfel, Liquid, weiß oder grau &#8211; die Aggregatszustände von Chalk<br />
</span></strong></h3>
<p>Es werden mittlerweile schon fast 50 Kilogramm Chalk sein, die  ich in meinem Kletterleben in Form von feinem, weißen Staub  in der Halle oder am Fels verteilt habe. Ausprobiert habe ich dabei schon alles &#8211; Chalkballs, Chalk in Pulverform und Flüssigchalk. Vor drei Monaten übernahm ich den interessante Auftrag, für Bergzeit acht verschiedene Ausführungen genauer unter die Lupe zu nehmen. Getestet wurde in der Praxis &#8211; beim Bouldern in Fountainebleau  und beim <a href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/die-soulmoves-4-2-in-der-boulderwelt/5565" target="_blank">Soulmoves-Wettkampf</a>, beim <a href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/tag/schleierwasserfall" target="_blank">Sportklettern am Schleier</a> und an der C-Wall (Chinesische Mauer), beim <a href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/tag/alpin" target="_blank">Alpinklettern</a> und natürlich beim <a href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/tag/kletterhalle" target="_blank">Trainieren in der Halle</a>. Hier die Ergebnisse &#8211; bzw. zuvor ein kleiner Überblick über den Chalk-Markt für &#8220;Einsteiger&#8221;<strong>.</strong></p>
<div id="attachment_5653" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-5653" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0115_001751"><img class="size-medium wp-image-5653 " title="2006_0115_001751" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0115_001751-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Chalk-Test in Bleau </p></div>
<ul>
<li>
<h3><strong>Chalkballs</strong></h3>
</li>
</ul>
<p>Bei der Herstellung von Chalkballs wird feines Magnesia in chalk-durchlässige Stoffbeutel gefüllt. Chalkballs haben meist eine runde bis ovale Form.</p>
<p>&#8211;&gt;<strong>Vorteile:</strong> Der Chalkball gibt nicht mehr Chalk ab als nötig, das Abblasen von überschüssigem Pulver von der Hand kann man sich sparen. Ihr größter Vorteil ist daher der geringere Verbrauch verbunden mit einer reduzierten Feinstaubbelastung &#8211; ein Grund dafür, dass in vielen Hallen nur Chalkballs erlaubt sind. Nachfüllbare Chalkballs sind kostengünstiger als Einwegbälle.</p>
<p>&#8211;&gt;<strong>Nachteile:</strong> Leider spenden die meisten Chalkballs bei bloßem In-die-Hand-Nehmen nur sehr wenig Magnesia (das hängt mit den meist zu undurchlässigen Stoffbeuteln zusammen). Wer also schneeweiße Hände zum Klettern braucht: lieber Pulver-Chalk oder Flüssigchalk verwenden (oder heimlich ein kleines Loch in den Stoff reißen)! Das Nachfüllen der Balls ist fummelig und eine staubige Angelegenheit &#8211; besser im Freien machen! Bröckeliges Pulverchalk ist dabei ungünstig, feines geht besser durch das Netz.</p>
<p>&#8211;&gt;<strong>Fazit:</strong> Ein kräftiges „Draufpatschen“ auf den Chalkball kann den geliebten Griff in den prall gefüllten Chalkbag durchaus ersetzen. Da man beim Seilklettern jedoch selten beide Hände zum „Draufpatschen“ frei hat, sind Chalkballs eher zum Bouldern als zum Klettern geeignet.</p>
<div id="attachment_5629" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a rel="attachment wp-att-5629" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_084400"><img class="size-large wp-image-5629     " title="2006_0103_084400" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_084400-1024x768.jpg" alt="Nachfüllbarer Chalkball" width="199" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Nachfüllbarer Chalkball</p></div>
<div id="attachment_5630" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a rel="attachment wp-att-5630" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_084611"><img class="size-large wp-image-5630    " title="2006_0103_084611" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_084611-1024x768.jpg" alt="Einweg-Chalkball" width="199" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Einweg-Chalkball</p></div>
<ul>
<li>
<h3><strong>Magnesiapulver („Chalk“)</strong></h3>
</li>
</ul>
<p>Magnesiapulver existiert in zig verschiedenen Formen, es ist also für jeden das Passende an Qualität und Konsistenz dabei. Das meiste Chalkpulver ist mehr oder weniger grobkörnig, kann jedoch durch Zerdrücken feiner gemacht werden. Den Extremfall stellt das sehr feine Magnesia ohne Brocken und Körner dar. Manche Chalksorten sind auch als gepresste, butterwürfelgroße Magnesiawürfel erhältlich, welche per Hand beliebig zerkleinert werden können. Ein Newcomer  ist das sogenannte Grey Chalk oder Chalkcoal, ein umweltfreundliches, aus natürlichen Bestandteilen zusammengesetztes Pulver, das aufgrund seiner grauen Farbe und seiner guten Wasserlöslichkeit weniger Spuren am Fels hinterlässt.</p>
<div id="attachment_5654" class="wp-caption aligncenter" style="width: 198px"><a rel="attachment wp-att-5654" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2011_1107_085746"><img class="size-medium wp-image-5654  " title="2011_1107_085746" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2011_1107_085746-300x225.jpg" alt="" width="188" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Grey Chalk</p></div>
<p>&#8211;&gt;<strong>Vorteile:</strong> Magnesiapulver trocknet verschwitzte Hände sehr effektiv (wesentlich effektiver als Chalkballs) und ist deshalb auch die beliebteste Chalkform. Ein schneller Griff in den Chalkbag reicht  vollkommen aus (im Gegensatz zum Chalkball).</p>
<p>&#8211;&gt;<strong>Nachteile:</strong> Die in Kletterhallen meist sehr hohe Feinstaubbelastung rührt fast gänzlich vom Chalkpulver her. In der Halle sollten Chalk-Orgien (Chalk auf den Matten etc.) deshalb unbedingt vermieden werden! Chalkwürfel enthalten Bindemittel (Seifenpulver), damit sie in Form bleiben &#8211; die kommen dann mit auf die Haut und verbessern nicht gerade den Grip.</p>
<p>&#8211;&gt;<strong>Fazit: </strong>Bei richtiger Handhabung ist offenes Chalk die effektivste Magnesia-Form. Vor allem in den oberen Schwierigkeitsgraden ist gutes Chalk unerlässlich.</p>
<div id="attachment_5632" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a rel="attachment wp-att-5632" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_082822"><img class="size-large wp-image-5632    " title="2006_0103_082822" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_082822-1024x768.jpg" alt="Das klassische, körnige Magnesia" width="199" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Das klassische, körnige Magnesia</p></div>
<div id="attachment_5631" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a rel="attachment wp-att-5631" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_083245"><img class="size-large wp-image-5631    " title="2006_0103_083245" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_083245-1024x768.jpg" alt="Sehr fein gemahlenes Chalk" width="199" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Sehr fein gemahlenes Chalk</p></div>
<div id="attachment_5633" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a rel="attachment wp-att-5633" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_081955"><img class="size-large wp-image-5633    " title="2006_0103_081955" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_081955-1024x768.jpg" alt="Eco-Chalk" width="199" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Grey Chalk</p></div>
<ul>
<li>
<h3><strong>Flüssig-Chalk</strong></h3>
</li>
</ul>
<p>Flüssig-Chalk ist eine spezielle Variante des gewöhnlichen Magnesia. Bei der Herstellung wird Chalk mit Alkohol und weiteren Zusatzstoffen vermischt, woraus eine dickflüssige Masse entsteht, die in Flaschen abgefüllt verkauft wird. Verteilt man etwa einen Fingerhut voll Flüssig-Chalk auf den Handflächen, trocknet das Chalk nach zirka einer halben Minute und bildet eine stabile Chalk-Schicht, welche für mindestens zehn Klettermeter den Griff in den Chalkbag ersetzen kann.</p>
<p>&#8211;&gt;<strong>Vorteile:</strong> Flüssig-Chalk hält wesentlich länger auf den Fingern als Chalk-Pulver. Es ist somit vor allem für Routen geeignet, bei denen man auf den ersten Metern nicht nachchalken kann. Beim Bouldern ist Flüssig-Chalk durchaus eine sinnvolle Alternative zum Pulver, vor allem bei längeren Bouldern.</p>
<p>&#8211;&gt;<strong>Nachteile:</strong> Leider variiert die Qualität der Flüssig-Chalks extrem stark. Viele Flüssig-Chalks werden nach ein bis zwei Jahren unbrauchbar, da sie &#8211; anstatt die Hände zu trocknen &#8211; eine schmierige Schicht auf den Fingern hinterlassen &#8211; für schwere Züge also eher kontraproduktiv…</p>
<p>&#8211;&gt;<strong>Fazit: </strong>Qualitativ hochwertiges, frisches Flüssig-Chalk ist in manchen Fällen sogar besser als Pulver oder Chalkballs, für den „normalen“ Hallenkletterer ist es aber eher unnötig. Die meiste Verwendung findet Flüssig-Chalk bei Boulder-, Speed- und Lead-Wettkämpfen.</p>
<div id="attachment_5634" class="wp-caption aligncenter" style="width: 245px"><a rel="attachment wp-att-5634" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_084732"><img class="size-large wp-image-5634    " title="2006_0103_084732" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_084732-1024x768.jpg" alt="Frisches Flüssig-Chalk" width="235" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Flüssig-Chalk</p></div>
<div id="attachment_5679" class="wp-caption aligncenter" style="width: 253px"><a rel="attachment wp-att-5679" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_084918-2"><img class="size-medium wp-image-5679   " title="2006_0103_084918" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_0849181-300x225.jpg" alt="Getrocknetes Flüssigchalk" width="243" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Getrocknetes Flüssigchalk</p></div>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<h3><strong><span style="text-decoration: underline;">Die getesteten <a href="http://www.bergzeit.de/chalk-chalkbag.html" target="_blank">Chalks</a> &#8211; der große Chalkvergleich</span></strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<dl id="attachment_5635" class="wp-caption aligncenter" style="width: 647px;">
<dt class="wp-caption-dt"><strong><span style="text-decoration: underline;"><a rel="attachment wp-att-5635" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_072346"><img class="size-large wp-image-5635      " title="2006_0103_072346" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_072346-1024x768.jpg" alt="vlnr: Stubai MgPRO Chalkball, Black Diamond Chalk Shot Refillable, Aliens Magnesium Pulver, Salewa Super Crush, Climbing Technology MgCHALKCOAL, Aliens MAGNESIUM CARBONATE, Rock Technologies  Dry5 Liquid Chalk" width="637" height="477" /></a></span></strong></dt>
<dd class="wp-caption-dd">vlnr: Stubai MgPRO Chalkball, Black Diamond Chalk Shot Refillable, Aliens Magnesium Pulver, Salewa Super Crush, Climbing Technology MgCHALKCOAL, Aliens MAGNESIUM CARBONATE, Rock Technologies  Dry5 Liquid Chalk</dd>
</dl>
<p>Im Folgenden ein kurzes Feedback zu den getesteten Chalks sowie eine Sternebewertung  hinsichtlich Praxistauglichkeit (1 = schlechtes Chalk; 5 = sehr gutes Chalk):</p>
<h3><strong>Stubai MgPRO Chalkball:</strong></h3>
<ul>
<li>+ klassischer Einweg-Chalkball mit erstaunlich guter Chalk-Durchlässigkeit (feines Netz)</li>
<li>+ großer Chalkball, sehr ergiebig</li>
<li>4 Sterne</li>
<li><strong>Fazit:</strong> Besonders für&#8217;s Bouldern am Fels und in der Halle geeignet. Ideal für Sandstein, da keine so extremen Chalkspuren wie bei Chalk-Pulver hinterlassen werden. Empfehlenswert, wenn es ein Chalkball sein soll!</li>
<li><a href="http://www.bergzeit.de/chalk-chalkbag.html" target="_blank">Preis: 2,95 € im Bergzeit-Onlineshop</a></li>
</ul>
<p><a rel="attachment wp-att-5636" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_073020"><img class="size-medium wp-image-5636 alignnone" title="2006_0103_073020" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_073020-225x300.jpg" alt="" width="158" height="210" /></a></p>
<h3><strong>Black Diamond Chalk Shot Refillable:</strong></h3>
<ul>
<li>+ sehr kompakt gefüllt und nachfüllbar</li>
<li>+ laut Hersteller 100 % reines Magnesia ohne chemische Zusätze, daher umweltverträglich</li>
<li>-  nur mit sehr feinem Chalk nachfüllbar</li>
<li>- überteuert</li>
<li><strong>Fazit:</strong> Bei diesem Chalkball zahlt man eigentlich viel zu viel für die geringe Füllmenge an Magnesia; den Großteil bezahlt man für den Wiederverschluss (eigentlich nur ein kleiner Tanka-Verschluss aus Plastik) &#8211;&gt; schlechtes Preis-Leistungsverhältnis (s. Tabelle). Der einzige Vortel ist, dass man ihn beliebig nachfüllen kann.</li>
<li>3 Sterne</li>
<li><a href="http://www.bergzeit.de/chalk-chalkbag.html" target="_blank">Preis: 4,99 € im Bergzeit-Onlineshop</a></li>
</ul>
<p><a rel="attachment wp-att-5637" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_071635"><img class="alignnone size-medium wp-image-5637" title="2006_0103_071635" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_071635-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Chalk-Pulver im Test</span></h3>
<h3>Aliens Magnesium Pulver:</h3>
<ul>
<li>+ sehr feines Magnesia (auch für andere Sportarten, z.B. Turner)</li>
<li>+ haftet sehr gut an den Händen (man hat meistens zu viel Chalk auf den Händen)</li>
<li>-  kann bei übermäßigem Auftragen rutschig werden</li>
<li><strong>Fazit:</strong> Für´s Seilklettern ungeeignet, da man nach einem Griff in den Chalkbag eine viel zu dicke, schmierige Chalkschicht auf den Händen hat, worunter der Grip erheblich leidet. Am ehesten kann man dieses Chalk zum Bouldern in der Halle gebrauchen, da man hier die Chalkmenge auf den Händen besser dosieren kann als beim Seilklettern, wo es meistens schnell gehen muss. Das Mischen mit anderen, körnigeren Chalks kann die Qualität zwar leicht verbessern; wenn das Chalk allerdings feucht wird, haftet es nicht mehr an den Fingern.</li>
<li>2 Sterne</li>
<li><a href="http://www.bergzeit.de/chalk-chalkbag.html" target="_blank">Preis: 1,89 € im Bergzeit-Onlineshop</a></li>
</ul>
<p><a rel="attachment wp-att-5638" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_073308"><img class="alignnone size-medium wp-image-5638" title="2006_0103_073308" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_073308-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>,</p>
<h3>Salewa Super Crush:</h3>
<ul>
<li>+ sehr gutes körniges Chalk</li>
<li>+ braucht den Vergleich mit den Klassikern wie dem &#8220;White Gold&#8221; von Black Diamond nicht scheuen</li>
<li>+ sehr guter Grip, rutscht eigentlich nie</li>
<li><strong>Fazit</strong>: Für sämtliche Sparten des Kletterns geeignetes Chalk. Für die große Füllmenge von 300 Gramm ein richtiges Schnäppchen! Im Kalk entfaltet das Super Crush seine Fähigkeit, die Hände effektiv zu trocknen, am besten. Empfehlenswert!</li>
<li>5 Sterne</li>
<li><a href="http://www.bergzeit.de/chalk-chalkbag.html" target="_blank">Preis: 9,95 € im Bergzeit-Onlineshop</a></li>
</ul>
<p><a rel="attachment wp-att-5639" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_073324"><img class="alignnone size-medium wp-image-5639" title="2006_0103_073324" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_073324-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<h3>Climbing Technology Grey Chalk MgCHALKCOAL:</h3>
<ul>
<li>+ sicher eines der besten Chalks, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind</li>
<li>+ sehr fein gemahlenes Eco-Chalk mit grauer Farbe</li>
<li>+ perfekte Reibung auf sämtlichen Gesteinsarten und Klettergriffen</li>
<li><strong>Fazit:</strong> Absoluter Newcomer unter den Chalks mit großem Zukunftspotential. Trocknet die Hände bereits bei kleinen Mengen sehr effektiv und hinterlässt deutlich weniger Spuren am Fels als weißes Chalk, was der Ästhetik von Gebieten wie Fontainebleau nicht schadet.</li>
<li>5 Sterne &#8211; meine Empfehlung</li>
<li><a href="http://www.bergzeit.de/chalk-chalkbag.html" target="_blank">Preis: 11,50 € im Bergzeit-Onlineshop</a></li>
</ul>
<p><a rel="attachment wp-att-5640" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_080951"><img class="alignnone size-medium wp-image-5640" title="2006_0103_080951" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_080951-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<h3>Aliens MAGNESIUM CARBONATE:</h3>
<ul>
<li>+ in großen Würfel gepresstes Chalk, kann beliebig zerkleinert werden</li>
<li>- Reibung eher mittelmäßig (macht die Hände z.T. sehr glatt)</li>
<li><strong>Fazit:</strong> Standard-Chalk für sämtliche Sportarten, nicht speziell fürs Klettern konzipiert. Für die Halle kann man dieses Chalk getrost verwenden, am Fels kann&#8217;s grenzwertig werden, wenn es um den perfekten Grip auf kleinen Griffen geht.</li>
<li>2 Sterne</li>
<li><a href="http://www.bergzeit.de/chalk-chalkbag.html" target="_blank">Preis: 1,79 € im Bergzeit-Onlineshop</a></li>
</ul>
<p><a rel="attachment wp-att-5642" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_081010"><img class="alignnone size-medium wp-image-5642" title="2006_0103_081010" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_081010-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<h3>Rock Technologies Dry5 Chalk Pulver:</h3>
<ul>
<li>+ fein gemahlenes Chalk mit guter Reibung</li>
<li>+ rutscht trotz seiner Feinheit nicht</li>
<li>mit körnigem Chalk gemischt ergibt sich eine perfekte Magnesia-Kombination</li>
<li><strong>Fazit:</strong> Eines der wenigen feinen Chalks, dass mit dem körnigen Magnesia mithalten kann. Anders als die meisten feinen Chalks wurde das Dry5 Chalk Pulver extra fürs Klettern entwickelt.</li>
<li>4 Sterne</li>
<li><a href="http://www.bergzeit.de/chalk-chalkbag.html" target="_blank">Preis: 6,90 € im Bergzeit-Onlineshop</a></li>
</ul>
<p><img class="alignnone" title="dry5 chalk" src="http://www.soap-box-derby.de/shop/images/product_images/popup_images/203_0_rock-technologies-magnesium-chalk.jpg" alt="" width="303" height="303" /></p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Liquid-Chalk im Test</span></h3>
<h3>Rock Technologies Dry5 Liquid Chalk:</h3>
<ul>
<li>+ haltbares Flüssigchalk mit guter Reibung</li>
<li>-  muss sparsam dosiert werden, wird sonst rutschig</li>
<li><strong>Fazit:</strong> Beim Deep-Water-Solo auf Mallorca hat mir dieses Flüssig-Chalk schon beste Dienste erwiesen. Haftet sehr gut an den Händen und hält dadurch sehr lange.</li>
<li>4 Sterne</li>
<li><a href="http://www.bergzeit.de/chalk-chalkbag.html" target="_blank">Preis: 9,90 € im Bergzeit-Onlineshop</a></li>
</ul>
<p><a rel="attachment wp-att-5661" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-grose-chalk-praxistest-alles-uber-magnesia/5468/2006_0103_081100"><img class="alignnone size-medium wp-image-5661" title="2006_0103_081100" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/11/2006_0103_081100-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<h2><span style="text-decoration: underline;">Die Ergebnisse des Chalk-Tests</span></h2>
<p>Hier die Ergebnisse im Überblick &#8211; man beachte die  gewaltige Preisspanne zwischen 2,30 und über 12 € pro 100 g!</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="234" valign="top"></td>
<td width="75" valign="top"></td>
<td width="105" valign="top"><strong>Preis </strong></td>
<td width="206" valign="top"><strong>Sterne</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="234" valign="top"><strong>Climbing   Technology Grey Chalk </strong></td>
<td width="75" valign="top">Pulver</td>
<td width="105" valign="top">10,00 €/100g</td>
<td width="206" valign="top">*****</p>
<p>TESTSIEGER</td>
</tr>
<tr>
<td width="234" valign="top"><strong>Salewa Super   Crush</strong></td>
<td width="75" valign="top">Pulver</td>
<td width="105" valign="top">2,32 €/100 g</td>
<td width="206" valign="top">*****</p>
<p>bestes Preis-Leistungsverhältnis</td>
</tr>
<tr>
<td width="234" valign="top"><strong>Stubai MgPRO</strong></p>
<p><strong> </strong></td>
<td width="75" valign="top">Ball</p>
<p>Einweg</td>
<td width="105" valign="top">4,92 €/100 g</td>
<td width="206" valign="top">****</td>
</tr>
<tr>
<td width="234" valign="top"><strong>Rock   Technologies Dry 5 </strong></p>
<p><strong>Liquid Chalk</strong></td>
<td width="75" valign="top">flüssig</td>
<td width="105" valign="top">3,96 €/100 ml</td>
<td width="206" valign="top">****</td>
</tr>
<tr>
<td width="234" valign="top"><strong>Rock   Technologies Chalk Dry 5</strong></p>
<p><strong> </strong></td>
<td width="75" valign="top">Pulver</td>
<td width="105" valign="top">2,30 €/100 g</td>
<td width="206" valign="top">****</td>
</tr>
<tr>
<td width="234" valign="top"><strong>Black Diamond   Chalk Shot Refillable</strong></td>
<td width="75" valign="top">Ball</p>
<p>nachfüllbar</td>
<td width="105" valign="top">12,48 €/100 g</td>
<td width="206" valign="top">***</td>
</tr>
<tr>
<td width="234" valign="top"><strong>Aliens   Magnesium Carbonate Pulver</strong></td>
<td width="75" valign="top">Pulver</td>
<td width="105" valign="top">3,44 €/100 g</td>
<td width="206" valign="top">**</td>
</tr>
<tr>
<td width="234" valign="top"><strong>Aliens   Magnesium Carbonate Würfel</strong></td>
<td width="75" valign="top">Würfel</td>
<td width="105" valign="top">3,20 €/100 g</td>
<td width="206" valign="top">**</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Fazit:</span></strong></p>
<p>Unter den acht getesteten Chalksorten stach eindeutig das Grey Chalk hervor, leider zugleich die teuerste Marke, dicht gefolgt vom Salewa Super Crush, dem zweitbilligsten Produkt, das mich wirklich überrascht hat! Chalkballs sind in der Halle ein notwendiges Übel, hier lohnt sich der Preisvergleich bzw. das Nachfüllen! Allerdings sind viele Chalkballs stark überteuert.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der lange &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; (7a, 14 SL) &#8211; Klettern an der Roten Platte Westwand</title>
		<link>http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 19:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Alperschontal]]></category>
		<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Granit]]></category>
		<category><![CDATA[Kalk]]></category>
		<category><![CDATA[Lechtaler Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Platte Westwand]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerklettergebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Weg der bunten Steine]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Weg der bunten Steine&#8221; (8;14 SL) an der Roten Platte: eine der schönsten Alpintouren der Kalkalpen
Die Tourenplanung von Tom ist knallhart, aber das unglaublich gute Wetter zwang uns förmlich dazu: Am Sonntag Klettern am Plankenstein, am Abend Fahrt ins Lechtal, am Montag &#8220;Weg der bunten Steine&#8221;, am Abend Fahrt nach Garmisch, am Dienstag Oberreintal &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8220;Weg der bunten Steine&#8221; (8;14 SL) an der Roten Platte: eine der schönsten Alpintouren der Kalkalpen</h3>
<p>Die Tourenplanung von Tom ist knallhart, aber das unglaublich gute Wetter zwang uns förmlich dazu: Am Sonntag Klettern am Plankenstein, am Abend Fahrt ins Lechtal, am Montag &#8220;Weg der bunten Steine&#8221;, am Abend Fahrt nach Garmisch, am Dienstag Oberreintal &#8211; &#8220;Himbeertoni&#8221;.</p>
<p>Für mich war´s am Sonntag Abend eine echte Fahrt ins Blaue. Ich kannte weder die Lechtaler noch den &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; an der Roten Platte, denn ich hatte aus den oben genannten Gründen gar keine Zeit, mich mit dem Gebiet, geschweige denn mit einem Topo zu beschäftigen. Dass den &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; manche  mit Biwak am Wandfuß machen (verständlicherweise, siehe Anstiegsbeschreibung), konnte ich zwei Tage danach im Internet nachlesen &#8211; wir zogen es an einem Tag durch:</p>
<div id="attachment_5200" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-5200" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2011_0821_211022"><img class="size-large wp-image-5200" title="2011_0821_211022" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0821_211022-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a><p class="wp-caption-text">Die gewaltige Westwand der Roten Platte - hier verläuft links durchs Graue der &quot;Weg der bunten Steine&quot;</p></div>
<h3>So kommt ihr zum &#8220;Weg der bunten Steine&#8221;</h3>
<p>Schon am Abend vor der Tour fahren wir nach Bach im hinteren Lechtal und übernachten am Parkplatz über der Ortschaft in Toms VW-Bus. Am nächsten Morgen geht&#8217;s dann schon um sieben Uhr los: Mit dem Rad strampeln wir 20 Minuten über eine erstaunlich gemütliche und geteerte Straße bis kurz vor Madau, einem Weiler mitten in dem gottverlassenem Tal. Hier geht´s nach rechts weg in Richtung Ansbacher Hütte, bis wir schließlich nach weiteren 1,5 Stunden an der Hinteren Alperschonalpe ankommen. Wir befinden uns nun wirklich am A**** der Welt, im hinteren Alperschontal. Aber die Rote Platte und unser &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; sind bereits in Sichtweite. Ab der Alpe geht´s nur noch zu Fuß weiter: Erst spazieren wir auf der rechten Seite des Baches dahin, dann überqueren wir diesen an der Stelle, an der ein schmales, ausgetrocknetes Bachbett auf der linken Talseite von der Roten Platte herabzieht. Über Latschenfelder, das genannte Bachbett und traumhafte Bergwiesen erreichen wir schließlich die Westwand der Roten Platte. Der &#8220;Weg der bunten Steine&#8221;, unser absolutes Traumziel, erstreckt sich nun vor &#8211; nein: über uns!</p>
<div id="attachment_5201" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-5201" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2011_0821_213626"><img class="size-large wp-image-5201 " title="2011_0821_213626" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0821_213626-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a><p class="wp-caption-text">Der Zustieg zum &quot;Weg der bunten Steine&quot; verläuft hauptsächlich über ein schmales, rotes, ausgetrocknetes Bachbett (s. Bild)</p></div>
<h3 style="text-align: left;">Der &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; &#8211; Routenbeschreibung</h3>
<p>Von unserem &#8220;Basislager&#8221; bei zwei großen roten Felsblöcken geht´s über roten Schotter noch ein paar Meter zum Wandfuß. Noch 50 m Gehgehände (2-3), dann taucht am Beginn einer roten, brüchig aussehenden Verschneidung etwas versteckt der erste Stand auf (in der roten Verschneidung sieht man eine weiße Sanduhrschlinge, 10 Meter darunter befindet sich der erste Stand und der Startpunkt vom &#8220;Weg der bunten Steine&#8221;).</p>
<p>Tom meistert die erste Seillänge (6+) in granitartigem rotem Fels,die einzige etwas brüchige Länge der ganzen Tour. Die zweite und dritte Seillänge (beide 7-) sind hingegen ganz anderer Natur: Nach oben geschichteter, mit Henkeln übersäter grauer Kalk &#8211; ein Traum.</p>
<div id="attachment_5202" class="wp-caption aligncenter" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-5202" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2011_0822_000216"><img class="size-large wp-image-5202 " title="2011_0822_000216" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0822_000216-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a><p class="wp-caption-text">Die 2. SL (7-) an rauen Bierhenkeln</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_5203" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-5203" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2011_0822_000454"><img class="size-large wp-image-5203 " title="2011_0822_000454" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0822_000454-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a><p class="wp-caption-text">Die 3. Seillänge (7-) ist unten steil, hat aber große Griffe zu bieten</p></div>
<p>Nach einer leichten , aber festen 3er-Länge (schönster alpiner 3er, den ich jemals geklettert bin), folgt die erste schwere Pitch: Eine 7+/8- in steilem, grau-gelbem Fels, die sich Gott sei Dank gut auflöst.  Wahnsinn, wie sich der Fels über die letzten fünf Seillängen hinweg  verändert hat: Von rotem, granitähnlichem Fels über steilen, grauen  Henkelkalk bis zu geschlossenem, glattem Streifenfels. Einen besseren  Namen als &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; gibt es nicht für diese Linie! Die  sechste (5) und siebte (6-) Seillänge, ebenfalls genial schön in (fast  zu) rauem Kalk, gehen gut von der Hand. Nun liegt die erste Crux-Länge (8) vor uns. Ich bin mit dem Vorstieg dran. Die Kletterei ist sehr unübersichtlich, nicht nur einmal muss man fest zupacken. Als Showdown gibt&#8217;s noch zehn Meter pumpige Kletterei mit weiten Zügen an Henkeln &#8211; dann ist der erste 8er geschafft &#8211; sauber onsight:-)</p>
<div id="attachment_5204" class="wp-caption aligncenter" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-5204" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2006_0101_013606"><img class="size-large wp-image-5204 " title="2006_0101_013606" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_013606-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a><p class="wp-caption-text">Tom im ersten 8er (8. SL) </p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_5205" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a rel="attachment wp-att-5205" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2006_0101_013723"><img class="size-large wp-image-5205" title="2006_0101_013723" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_013723-768x1024.jpg" alt="" width="553" height="737" /></a><p class="wp-caption-text">Nochmal der 8er</p></div>
<p>Noch eine lange, anfangs überhängende 7+ in nach unten geschichtetem, gelbem Slopergelände, dann sind wir auf einem riesigen Brotzeitband. Auf diesem queren wir kurz nach links, jetzt beginnt die Headwall: Die letzten vier Seillängen des &#8220;Weges der bunten Steine&#8221; liegen noch vor uns. Vom Band führt ein rauer 6er auf einen gelben Absatz, bevor die zweite Schlüsselseillänge (8) beginnt: Erst ein gelber Tropflochquergang an kriminell rauem Fels (Toms T-Shirt hatte danach einige Löcher&#8230;), dann steilt die Wand nochmals auf und sehr pumpige Ausdauerkletterei mit einer schweren Einzelstelle führt zum Stand. Geschafft! Aber es ist noch nicht vorbei: Eine 8- gilt es noch zu überwinden. Tom meistert mit immer dicker werdenden Unterarmen auch diese letzte schwere Seillänge an kleinen Leisten, dann stehen wir vor dem Wandbuch &#8211; und stellen fest: Wir haben heuer (2011) die erste Begehung gemacht &#8211; ein weiterer Grund zur Freude!</p>
<div id="attachment_5206" class="wp-caption aligncenter" style="width: 829px"><a rel="attachment wp-att-5206" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2006_0101_030322"><img class="size-large wp-image-5206 " title="2006_0101_030322" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_030322-1024x768.jpg" alt="" width="819" height="614" /></a><p class="wp-caption-text">Die letzte schwere Seillänge (8-)</p></div>
<p>Ein leicht brüchiger 5er führt uns auf den Gipfel der Roten Platte. Für uns hat sich ein Traum erfüllt: Wir haben den &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; onsight geklettert! Vom Gipfel sehen wir nochmal besonders deutlich, wie weit der Zustieg eigentlich ist&#8230; Nach 1,5 Stunden Abseilen hat uns der sichere Erdboden wieder und wir machen uns auf den langen Abstieg. Zum Glück mit Bike. <img src='http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_5207" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-5207" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2006_0101_032801"><img class="size-large wp-image-5207" title="2006_0101_032801" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_032801-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a><p class="wp-caption-text">Kurz vorm Stand der letzten 8-</p></div>
<h3><span style="text-decoration: underline;"> &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; &#8211; FAKTEN</span></h3>
<p><strong>Name:</strong> Weg der bunten Steine</p>
<p><strong>Location:</strong> Rote Platte Westwand, Alperschontal</p>
<p><strong>Erstbegeher:</strong> Gebrüder Schafroth 2002</p>
<p><strong>Zeitbedarf: </strong>Zustieg: mit Bike ca. 2,5 Stunden, Kletterzeit ca. 5 Stunden, Abseilen ca. 1-1,5 Stunde(n), Abstieg: mit Bike ca. 1 1/4 Stunden</p>
<p><strong>Länge</strong>: 500 Meter, 14 SL</p>
<p><strong>Schwierigkeit:</strong> Zwei SL 8, eine SL 8-, eine SL 7+/8-, Rest meist 6-7</p>
<p><strong>Gestein:</strong> Der &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; hat einen wirklich passenden Namen, denn die Tour verläuft durch mehrere geologische Zonen: Von dunkelrotem granitartigem Fels, über graue überhängende Henkelkletterei bis zu arco-mäßigen, extrem scharfen Tropflöchern ist alles dabei &#8211; einfach der Wahnsinn! Das Gestein ist so gut wie immer fest.</p>
<p><strong>Ausrichtung:</strong> West (am Nachmittag Sonne)</p>
<p><strong>Absicherung:</strong> Durchgehend mit Bohrhaken abgesichert. An den Ständen befinden sich immer zwei Bohrhaken. Alle Stände sind zum Abseilen eingerichtet. Die Hakenabstände sind immer der Schwierigkeit der jeweiligen Seillänge angemessen, aber wer einen 8er klettern kann oder will, wird sich weder in den 8ern noch in den leichteren Längen fürchten müssen!  Beim 8. Stand nicht wundern: Hier hat der Blitz die Kette wie bei einem Gemälde von Salvador Dali verformt. Durch eine neue Schlinge ist der Stand wieder brauchbar gemacht worden.</p>
<p><strong>Material:</strong> 12 Expressen und ein 50 Meter Doppelseil reichen aus. Keine Friends oder Keile erforderlich (im Führer steht zwar was von Camalots, diese konnten und mussten wir allerdings nie einsetzen).</p>
<p><strong>Charakter:</strong> Extrem genussvolle Sportkletterroute in stets bestem Fels mit vielen begeisternden Seillängen &#8211; ein absolutes Muss für alle, die mal eine geile Tour machen wollen, in der man garantiert alleine ist! Der lange Zustieg lohnt sich auf alle Fälle. Landschaftlich ist der &#8220;Weg der bunten Steine&#8221; ein einzigartiges Erlebnis (Steinböcke und Steinadler inklusive); man könnte meinen, man ist irgendwo in der Schweiz und nicht im Allgäu&#8230;</p>
<div id="attachment_5208" class="wp-caption aligncenter" style="width: 778px"><a rel="attachment wp-att-5208" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/weg-der-bunten-steine-7a-12-sl-klettern-an-der-roten-platte-westwand/5199/2006_0101_050100"><img class="size-large wp-image-5208" title="2006_0101_050100" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2006_0101_050100-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" /></a><p class="wp-caption-text">Abseilen vom 1. Stand</p></div>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stille, Gletscher, Seen: Klettergarteln im Valsertal/Graubünden</title>
		<link>http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 12:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Einbohren]]></category>
		<category><![CDATA[Granit]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerklettergebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Valsertal]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier Tag Graubünden intensiv: Das waren vor allem drei schöne Tage auf der Alp mit Kurzeinführung im Kühe Eintreiben um 5 Uhr früh, Stallausmisten, Milchkannenfahren und Alpkäse-Herstellung (übrigens ein prämierter, ausgezeichneter Bündner Alpkäse -&#62; merci Toni von der Grossalp). Aber ganz ohne Klettern ging´s auch nicht: Ein Abstecher ins benachbarte Valsertal musste sein &#8211; auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vier Tag Graubünden intensiv: Das waren vor allem drei schöne Tage auf der Alp mit Kurzeinführung im Kühe Eintreiben um 5 Uhr früh, Stallausmisten, Milchkannenfahren und Alpkäse-Herstellung (übrigens ein prämierter, ausgezeichneter Bündner Alpkäse -&gt; merci Toni von der Grossalp). Aber ganz ohne Klettern ging´s auch nicht: Ein Abstecher ins benachbarte Valsertal musste sein &#8211; auch wenn man geschlagene 1.45 h von einem Tal ins andere fährt (Luftlinie vielleicht 5 km, aber forststraßenähnliche Verbindungsstraßen).</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4937" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a rel="attachment wp-att-4937" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0803_100732"><img class="size-large wp-image-4937  " title="2011_0803_100732" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0803_100732-768x1024.jpg" alt="" width="430" height="574" /></a><p class="wp-caption-text">Da Senna vo da Grossalp</p></div>
<div id="attachment_4856" class="wp-caption aligncenter" style="width: 644px"><a rel="attachment wp-att-4856" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0803_181057"><img class="size-large wp-image-4856    " title="2011_0803_181057" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0803_181057-1024x768.jpg" alt="" width="634" height="475" /></a><p class="wp-caption-text">Blick in den Talschluss von Safien - nichts als brüchiger Bündner Schiefer</p></div>
<div id="attachment_4796" class="wp-caption aligncenter" style="width: 665px"><a rel="attachment wp-att-4796" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_081108"><img class="size-large wp-image-4796  " title="2011_0802_081108" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_081108-1024x768.jpg" alt="" width="655" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">Bombenfester Gneis im Valsertal: Zervreilahorn über dem gleichnamigen Stausee</p></div>
<p>Dabei könnte  der Kontrast zwischen dem Safiental und dem Valsertal größer nicht sein: Im Safiental sanfte Südhänge mit grünen, saftigen Almen, Einsamkeit und Abgeschiedenheit, aber halt auch nur brüchiger Bündner Schiefer, also leider nichts zum Klettern. Das westlich benachbarte Valsertal hingegen tief eingeschnitten, einige Touristen, eine berühmte Mineralwasserfabrik, aber: im hintersten Talende glatter Gneis in Bigwall-Dimension, Boulderblöcke, sprich:  ein Eldorado für Kletterer.</p>
<div id="attachment_4771" class="wp-caption aligncenter" style="width: 711px"><a rel="attachment wp-att-4771" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_091622"><img class="size-large wp-image-4771  " title="2011_0802_091622" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_091622-1024x768.jpg" alt="" width="701" height="526" /></a><p class="wp-caption-text">Verheißungsvoller Anstieg zum Klettergarten</p></div>
<p>Zufällig stieß ich auf Umwegen, d.h. über den Kletterführer Valsertal, auf das Topo eines interessant   klingenden, erst 2010 von Stefan Bühlmann eingebohrten Klettergartens. Der Einstieg zum Aufstieg war nach   einigen Zweifeln gefunden, die angegebene Zeit von 40 min schien uns   (meiner Family und mir) doch etwas untertrieben. Wir quälten uns an dem heißen Tag fast   doppelt so lang schwer bepackt durch Grünerlen und Alpenrosen, bis wir   endlich an der Wand angelangt waren &#8211; eine echte &#8220;Perle&#8221; (Zitat der Erschließer):</p>
<div id="attachment_4801" class="wp-caption aligncenter" style="width: 740px"><a rel="attachment wp-att-4801" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_120922-2"><img class="size-large wp-image-4801" title="2011_0802_120922" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_1209221-1024x768.jpg" alt="" width="730" height="548" /></a><p class="wp-caption-text">Im Kletterer-Paradies</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Er liegt auf zirka 2500 m Höhe, mit Blick auf  den türkisblauen Zervreila-Stausee, vergletscherte Gipfel und das markante Zervreilahorn. Das Beste neben dem überwältigenden Panorama:  südwestseitige Felswände aus rauem Gneis, teilweise schwarz, zum Teil goldgelb, griffig, flach geneigt bis überhängend und auch nach der langen Regenperiode Ende Juli trocken.</p>
<div id="attachment_4777" class="wp-caption aligncenter" style="width: 748px"><a rel="attachment wp-att-4777" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_115644"><img class="size-large wp-image-4777" title="2011_0802_115644" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_115644-1024x768.jpg" alt="" width="738" height="553" /></a><p class="wp-caption-text">Einstieg zu &quot;Tot&quot; (6b/A0 bzw. frei 6c)</p></div>
<p>Es sind an die 30 Routen eingerichtet, alle bestens abgesichert, mit Schraubern am Umlenker. Die Schwierigkeit bewegt sich zwischen 5 a und einer 7a+. Es gäbe noch einige schwerere Linien durch die Dächer, die leider noch nicht eingebohrt sind. Die Route &#8220;Tot&#8221; mit einem ausgebleichten Bockschädel im Einstieg (Stein- oder Ziegenbock?),  angegeben mit 6b A0,  konnte ich ohne Probleme frei begehen (dann ca. 6c).</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4918" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a rel="attachment wp-att-4918" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_115556"><img class="size-large wp-image-4918  " title="2011_0802_115556" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_115556-768x1024.jpg" alt="" width="553" height="737" /></a><p class="wp-caption-text">Alpines Opfer</p></div>
<div id="attachment_4781" class="wp-caption aligncenter" style="width: 541px"><a rel="attachment wp-att-4781" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_115835"><img class="size-large wp-image-4781   " title="2011_0802_115835" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_115835-768x1024.jpg" alt="" width="531" height="709" /></a><p class="wp-caption-text">Immer noch &quot;Tot&quot;</p></div>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4864" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_120720"><img class="aligncenter size-large wp-image-4864" title="2011_0802_120720" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_120720-768x1024.jpg" alt="" width="530" height="708" /></a></p>
<p>Ziemlich warm wurde es an dem föhnigen Tag im linken Wandteil mit seinem schwarzen Fels, aber die Route &#8220;Long Jon&#8221; 6b ist eine wahre Genusstour mit Schuppen, Leisten und Löchern. Bei der Variante &#8220;Lochwasser&#8221; 5c, die ab der Routenmitte rechts abzweigt, zeigte sich, dass sich rentiert hat, dass wir das 80 m Seil mitgeschleppt hatten (Routenlänge 36 m).</p>
<div id="attachment_4784" class="wp-caption aligncenter" style="width: 665px"><a rel="attachment wp-att-4784" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_125237"><img class="size-large wp-image-4784" title="2011_0802_125237" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_125237-1024x768.jpg" alt="" width="655" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">Schwarzer Fels: &quot;Long Jon&quot; 6b</p></div>
<p>Im rechten Wandteil gab´s was für die ganze Family: wenn man bei der Route &#8220;Sternstund&#8221; 5c+ erst einmal das Dachl am Wandfuß überwunden hat (notfalls mit Toprope-Seilzug), wird man oben mit einer super schönen Platte belohnt.</p>
<div id="attachment_4863" class="wp-caption aligncenter" style="width: 599px"><a rel="attachment wp-att-4863" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_110111"><img class="size-large wp-image-4863  " title="2011_0802_110111" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_110111-768x1024.jpg" alt="" width="589" height="786" /></a><p class="wp-caption-text">Auch was für´s Schwesterlein: Sternstund 5c+</p></div>
<p>Gigantisch ist der riesige Boulderblock, der der eigentlichen Wand vorgelagert ist: 10 m hoch, griffig, Leisten &#8211; ich könnte mich alleine an ihm eine Woche beschäftigen.</p>
<div id="attachment_4772" class="wp-caption aligncenter" style="width: 639px"><a rel="attachment wp-att-4772" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_105343"><img class="size-large wp-image-4772 " title="2011_0802_105343" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_105343-1024x768.jpg" alt="" width="629" height="472" /></a><p class="wp-caption-text">Das Schiff</p></div>
<div id="attachment_4783" class="wp-caption aligncenter" style="width: 665px"><a rel="attachment wp-att-4783" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_122413"><img class="size-large wp-image-4783" title="2011_0802_122413" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_122413-1024x768.jpg" alt="" width="655" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">Guter Grip: meine neuen Haglöfs-Zustiegsschuhe</p></div>
<p>Im Läntatal und Canaltal gibt´s noch weitere Bouldergebiete, im Läntatal auch bigwall-ähnliche Wände. Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal im Valsertal &#8211; ein Tag war viel zu wenig!</p>
<div id="attachment_4799" class="wp-caption aligncenter" style="width: 665px"><a rel="attachment wp-att-4799" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0802_112626"><img class="size-large wp-image-4799" title="2011_0802_112626" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0802_112626-1024x768.jpg" alt="" width="655" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">Boulderblöcke im Canaltal</p></div>
<p>PS: Nochmals tausend Dank an die Erschließer &#8211; wirklich einer der schönsten Klettergärten, die ich kenne. Ich habe lange überlegt, ob ich darüber berichten soll, aber nachdem das Topo im Internet veröffentlicht ist (wer sucht, der findet!), haben die Locals wohl nichts dagegen&#8230; Durch die lange Anfahrt bzw. den mühsamen Aufstieg wird das Gebiet hoffentlich nicht überlaufen werden, denn das Schönste dort oben war die Unberührtheit und Stille &#8211; und wo gibt´s die sonst noch?</p>
<div id="attachment_4887" class="wp-caption aligncenter" style="width: 665px"><a rel="attachment wp-att-4887" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/stille-gletscher-seen-klettergarteln-im-valsertalgraubunden/4769/2011_0803_081512"><img class="size-large wp-image-4887 " title="2011_0803_081512" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_0803_081512-1024x768.jpg" alt="" width="655" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">Kraft und Ausdauer durch Graubündner Alpkäse!</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
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		<title>Der Bayernkader im Zillertal &#8211; Regenschauer, Platzregen, Dauerregen</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 18:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Bachhexe]]></category>
		<category><![CDATA[Bayernkader]]></category>
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		<category><![CDATA[Klettern bei Regen Zillertal]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerklettergebiet]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Nachhinein war es blauäugig, im Juni ins Zillertal zum Klettern und Bouldern zu fahren, aber die Wochen davor schien die Sonne (vor den Ferien) &#8211; als wir anreisten, war sie jedenfalls für eine Woche nur sehr sporadisch zu sehen. Ein Blick auf die Klimatabelle hätte genügt, um unsere Chancen auf blauen Himmel auszurechnen: 19 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Nachhinein war es blauäugig, im Juni ins Zillertal zum Klettern und Bouldern zu fahren, aber die Wochen davor <span style="text-decoration: underline;">schien</span> die Sonne (<span style="text-decoration: underline;">vor</span> den Ferien) &#8211; als wir anreisten, war sie jedenfalls für eine Woche nur sehr sporadisch zu sehen. Ein Blick auf die Klimatabelle hätte genügt, um unsere Chancen auf blauen Himmel auszurechnen: 19 Regentage und der Monat mit den höchsten Niederschlägen ist nun mal der JUNI! Um es vorwegzunehmen: Vom Wetter her war es mehr oder weniger bescheiden. Dafür war das Gruppenfeeling und die körperliche Verpflegung umso besser<a href="http://www.oelz.com/" target="_blank"> <strong>(Ölz!!!)</strong></a><strong>.</strong></p>
<p>Am Samstag reisten also aus ganz Bayern zwölf Jugendliche und drei Trainer (Andi Hofmann und Hrozek Brothers) an, Treffpunkt Campingplatz Mayrhofen. Die erste Herausforderung war, unsere Zelte einigermaßen trocken aufzustellen. Mein sehr geräumiges <a href="http://www.bergzeit.de/outdoor-zelte.html" target="_blank">Bergzeit-Salewa-Zelt,</a> das mich im letzten  Jahr schon nach Ceüse und Franken begleitet hat, ließ mich dieses Mal ziemlich im Stich: der Eingangsreißverschluss klemmte und das Wasser ergoss sich ins Innere&#8230; <strong>Da hilft nur eins: <a href="http://www.oelz.com/" target="_blank">Ölz!!!</a></strong></p>
<div id="attachment_4603" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a rel="attachment wp-att-4603" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-bayernkader-im-zillertal-regenschauer-platzregen-dauerregen/4590/2011_0619_041945"><img class="size-large wp-image-4603" title="2011_0619_041945" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/06/2011_0619_041945-768x1024.jpg" alt="" width="614" height="819" /></a><p class="wp-caption-text">Regenpause im Sundergrund</p></div>
<p>Am ersten Klettertag stimmt der Wetterbericht. Leider&#8230; Es schifft wie sonst noch was, doch ein paar Moves wollen wir auf jeden Fall machen. Tatsächlich lassen sind einige boulderhungrige Jungs und Mädels auf einen Abstecher in den Zillergrund ein. Die  Magic Places sind komplett trocken, und als es auch noch aufhört zu regnen, sind die Bedingungen perfekt. Sofort fallen coole Boulder wie<em> Dynafit</em> (7a) oder <em>Bachlaus</em> (6c). Schwerere Sachen wie <em>Unterholz 8</em> (7c+) oder <em>Burn to shine</em> (7c) werfen uns allerdings ab (liegt wohl am hohen Wasserstand des Baches, der das Abspringen und Spotten zu einer feuchtfröhlichen Angelegenheit macht&#8230;). Zwei Stunden später wandern wir zum Sundergrund und klettern im immer stärker werdenden Regen ein paar leichtere Sachen bis 6b.  Als Highlight des Tages fällt <em>Mola che cagas</em> (7c). Zum Schluss versuchen wir noch  <em>Moonwalk</em> (7a+), allerdings bleibt es beim Probieren, wir brauchen unsere Haut ja noch eine ganze Woche&#8230; Wir haben noch den halben Tag zur Verfügung bis es dunkel wird. Wir brauchen dringend einen Zeitvertreib im Regen. <strong>Da hilft nur eins: <a href="http://www.oelz.com/" target="_blank">Ölz!!!</a></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4593" class="wp-caption aligncenter" style="width: 747px"><strong><a rel="attachment wp-att-4593" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-bayernkader-im-zillertal-regenschauer-platzregen-dauerregen/4590/2011_0619_042010"><img class="size-large wp-image-4593  " title="2011_0619_042010" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/06/2011_0619_042010-1024x768.jpg" alt="" width="737" height="553" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Moonwalk (7a+)</p></div>
<p>An den anderen Tagen regnete es mindestens einmal, doch trotzdem war immer irgendwo Klettern oder Bouldern möglich:</p>
<p>An einem eher durchwachsenem Tag geht´s in die Ewigen Jagdgründe, wo ich eigentlich meinen besten Tag habe: Bis zum Nachmittag kann ich vier Touren um 7c herum klettern: <em>Dolphins Cry</em> (7c), <em>Especially for you</em> (7c, flash), <em>Reise ins Ego </em>(7c/+) und <em>Muttertag</em> (7b+/c). Bald beginnt es zu regnen und wir sitzen wieder unterfordert am Campingplatz. <strong>Da hilft nur eins: <a href="http://www.oelz.com/">Ölz!!!</a></strong></p>
<div id="attachment_4605" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a rel="attachment wp-att-4605" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-bayernkader-im-zillertal-regenschauer-platzregen-dauerregen/4590/2011_0619_041922"><img class="size-large wp-image-4605" title="2011_0619_041922" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/06/2011_0619_041922-768x1024.jpg" alt="" width="614" height="819" /></a><p class="wp-caption-text">Ohne Regenjacke ging gar nichts</p></div>
<p>Die anderen Tage verbringen wir dann an der Bergstation, der Bachhexe und im Zillergrund Wald. An der Bachhexe kann ich <em>Electric Avenue</em> (8a) klettern, an der Bergstation spulen wir am Ruhetag leichte 6c´s. Im Zillergrund Wald kann ich <em>Priscilla</em> (7b bloc) ziehen. Außerdem klettere ich zusammen mit Jan einen neuen Aufwärmboulder, der sich ca. 50 Meter rechts unterhalb von Priscilla befindet. Dieser Boulder (<em>&#8220;Sitz!&#8221;</em> 6b+)  ist eine leistige Traverse, die leichter aussieht als sie ist &#8211; sie verläuft von ganz rechts nach ganz links, wobei man beim letzten und schwersten Zug auf einem Moosblock sitzt, wenn man abfällt&#8230;</p>
<p>Am letzten Tag geht´s noch an den Schleier, da der Dauerregen im Zillertal kein Klettern mehr zulässt. Hier fallen noch Routen wie <em>Überraschung </em>(7b), <em>Number One</em> (7b) und <em>Beng </em>(8a). Komischerweise ist die Graue Wand komplett trocken&#8230; Übrigens gibts mitten im Hauptsektor eine neue eigenständige Linie: <em>&#8220;Nirvana&#8221;</em> (8a) von Guido Unterwurzacher. Sie befindet sich zwischen <em>Überraschung</em> und <em>World of wonders</em> und hat eine interessante Boulderstelle zum Schluss.</p>
<div id="attachment_4594" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a rel="attachment wp-att-4594" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-bayernkader-im-zillertal-regenschauer-platzregen-dauerregen/4590/2011_0129_000837"><img class="size-large wp-image-4594 " title="2011_0129_000837" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/06/2011_0129_000837-768x1024.jpg" alt="" width="461" height="614" /></a><p class="wp-caption-text">Schaut sonniger aus als es war: Überraschung (7b) am Schleier</p></div>
<p>Also wer zufällig auch mal bei Dauerregen im Zillertal sitzt, der weiß ja jetzt,was da hilft (besonders zu empfehlen: der Nusszopf &#8211; ein ganzer ersetzt eine komplette Mahlzeit, wenn man mal keine Lust zum Kochen hat und er gibt offensichtlich POWER)&#8230;</p>
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		<title>Heiße Bouldertage im Tessin</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 19:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Chironico]]></category>
		<category><![CDATA[Granit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ostern 2010 waren im Tessin Daunenjacken gefragt, heuer eher die Badehose. Dass es so heiß werden würde Mitte April, damit hatten wir eigentlich nicht gerechnet. Frieren mussten wir &#8211; neun Stützpunktkaderkletterer aus Tölz plus drei Trainer (darunter David) bzw. Betreuer &#8211; nicht, hungern dank perfekter Campingküche von Theo (mit Frittöse!) auch nicht, nur zum Ziehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostern 2010 waren im Tessin Daunenjacken gefragt, heuer eher die Badehose. Dass es so heiß werden würde Mitte April, damit hatten wir eigentlich nicht gerechnet. Frieren mussten wir &#8211; neun Stützpunktkaderkletterer aus Tölz plus drei Trainer (darunter David) bzw. Betreuer &#8211; nicht, hungern dank perfekter Campingküche von Theo (mit Frittöse!) auch nicht, nur zum Ziehen schwerer Boulder waren die Conditions nicht ganz sooo perfekt.</p>
<div id="attachment_4338" class="wp-caption aligncenter" style="width: 778px"><a rel="attachment wp-att-4338" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/heise-bouldertage-im-tessin/4336/2011_0423_005316"><img class="size-large wp-image-4338" title="2011_0423_005316" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0423_005316-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" /></a><p class="wp-caption-text">Der abartig geile Highball &quot;Yellow Arete&quot; (hart 7a+)</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Schon der erste Abend forderte unseren ganzen Einsatz: Zelte aufbauen (Campingplatz in Claro), Slackline aufspannen und dann essen, essen, essen! Theo meinte es gut mit uns: Steaks, Würste und noch allerhand häufte sich auf dem Grill und in der Frittöse und dann auf dem Teller. Diät und grammweises Abnehmen als Vorbereitung für harte Touren &#8211; sowas gibt es nicht im Stützpunktkader Tölz (Gott sei Dank!).</p>
<div id="attachment_4339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 1034px"><a rel="attachment wp-att-4339" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/heise-bouldertage-im-tessin/4336/2011_0422_014225"><img class="size-large wp-image-4339" title="2011_0422_014225" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0422_014225-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Gas (6c+)</p></div>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Am ersten Tag geht´s erst mal in den klassischen &#8220;Central&#8221;-Sektor von Chironico. Dort machen wir viele leichte Boulder, denn die Conditions lassen zu wünschen übrig&#8230; Der Höhepunkt des Tages ist eindeutig &#8220;Salut a toit&#8221; (7c+), den ich wider Erwarten trotz der hohen Temperaturen  schnell abhaken kann.</p>
<div id="attachment_4340" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a rel="attachment wp-att-4340" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/heise-bouldertage-im-tessin/4336/2011_0423_005354"><img class="size-large wp-image-4340" title="2011_0423_005354" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0423_005354-768x1024.jpg" alt="" width="553" height="737" /></a><p class="wp-caption-text">Yellow Arete (7a+)</p></div>
<p>Den Rest des Urlaubes verbringen wir in den Sektoren Deliverance, Boogallaga, Schattental Fiume und in Cresciano. Immer wieder versuche ich dort einige schwere Boulder, die ich mir daheim im kalten Winter vorgenommen (d.h. im Boulderführer ausgesucht und soooo schön ausgemalt habe), aber die Bedingungen lassen nur Boulder bis 7b+ zu (z.B. Revolution im Sektor &#8220;Les Doigts Verts&#8221;). Trotzdem haben wir Spaß an den zahlreichen genialen Platten (mein Favorit: &#8220;Mit Gas&#8221; 6c+) und  Highballs von Chironico -  &#8220;Yellow Arete&#8221; (7a+) waren einer der besten Boulder des Trips!</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4341" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/heise-bouldertage-im-tessin/4336/2011_0423_011940"><img class="aligncenter size-large wp-image-4341" title="2011_0423_011940" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0423_011940-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a></p>
<p>Mit zerstörter Haut versuchen wir uns am vorletzten Tag am Fluss im Schattental. Auch dort ist es einfach zu heiß &#8211; es gehen &#8220;nur&#8221;  Boulder bis 7a+ (Troubled Waters, siehe unten).</p>
<p>Für mein eigentliches Projekt, den Conquistador (8a+), ist der Tag einfach zu heiß&#8230;</p>
<div id="attachment_4342" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-4342" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/heise-bouldertage-im-tessin/4336/2011_0424_005915"><img class="size-large wp-image-4342 " title="2011_0424_005915" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0424_005915-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a><p class="wp-caption-text">Phillip in &quot;Troubled Waters&quot; (7a+) am Schattental Fiume</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Der letzte Tag ist endlich etwas kühler; wir trauen uns ins südseitig gelegene Cresciano und toben uns dort an den Traumplatten aus, bis es kurz nach Mittag heißt: Aufbruch! Wir müssen nach Hause&#8230;</p>
<div id="attachment_4344" class="wp-caption aligncenter" style="width: 1034px"><a rel="attachment wp-att-4344" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/heise-bouldertage-im-tessin/4336/2011_0423_012127"><img class="size-large wp-image-4344" title="2011_0423_012127" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0423_012127-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" /></a><p class="wp-caption-text">Simon in &quot;Royal with cheese&quot; (7a)</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Fazit: Schön (heiß) war´s, aber zu kurz. Die härteste Zeit  (jedenfalls für mich) ist jetzt angebrochen: fünf Klausuren in vier Wochen &#8211; und das bei strahlendem Sonnenschein. Bleibt nur die Hoffnung auf ein Leben danach.</p>
<p>PS: Sepp geht´s nach dem Abi bis jetzt auch nicht besser, er arbeitet und David hat doch tatsächlich schon mit dem Studium begonnen&#8230; <img src='http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Chillertal im Mai #1</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 17:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sepp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Aufwärmen]]></category>
		<category><![CDATA[Granit]]></category>
		<category><![CDATA[Los Lochos]]></category>
		<category><![CDATA[Tulfer]]></category>
		<category><![CDATA[Zillertal]]></category>

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		<description><![CDATA[or zwei Wochen gings das Letzte mal ins Zillertal, gestern wieder]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen gings das Letzte mal ins Zillertal, gestern wieder. Simon konnte leider nicht mitfahren, weil Aua am Fuß. Also waren Bene ich nur zu zweit. Ist halt nicht ganz so lustig aber auch okay. Wetter war perfekt: Fels seit Tagen trocken, warm, aber trotzdem a bisserl Wind so, dass man auch noch klettern kann. Auf dem Programm stand wieder Tulfer (oberhalb von den &#8220;Ewigen Jagdgründen&#8221;). Diesmal (also im fünften!!!) Anlauf haben wir den Weg dann auch endlich auf Anhieb gefunden.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4441" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4441" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/chillertal-im-mai-1/4440/cimg3066" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-4441 " title="Bene im ewigen Eis" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/05/CIMG3066-300x225.jpg" alt="Bene im ewigen Eis" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bene im ewigen Eis</p></div>
<p>Als ma dann endlich oben waren, haben wir kurzfristig beschlossen zu dem Felsblock &#8220;Bärenau&#8221; (gleich weit oben am Hang wie der Tulfer, aber weiter Talabwärts) rüberzulaufen. Leider haben wir den Weg nicht gefunden, also Direttissima quer am durch den Wald am Hang entlang über Stock und Stein (&amp; Fels).</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4446" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a rel="attachment wp-att-4446" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/chillertal-im-mai-1/4440/cimg3072" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-4446 " title="Über Stock und Stein" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/05/CIMG3072-225x300.jpg" alt="Über Stock und Stein" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Über Stock und Stein</p></div>
<p style="text-align: left;">Irgenwann haben wir den Block dann erreicht, jeder klettert einmal die erste Seillänge von &#8220;Mir kimmt´s Leben a tia komisch via&#8221; zum Aufwärmen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4447" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a rel="attachment wp-att-4447" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/chillertal-im-mai-1/4440/cimg3074" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-4447 " title="Bene in &quot;Mir kimmt´s Leben a tia komisch via&quot;" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/05/CIMG3074-225x300.jpg" alt="Bene in &quot;Mir kimmt´s Leben a tia komisch via&quot;" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bene in &quot;Mir kimmt´s Leben a tia komisch via&quot;</p></div>
<p style="text-align: left;">Jetzt wieder rüberlaufen an Tulfer, diesmal sogar ohne Probleme <img src='http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Bene bouldert &#8220;Waldschnaxler&#8221; aus, ich probier mal &#8220;Mr. Ed&#8221;. Bene kann nach zwei Go`s den Waldschnaxler abhaken, ich boulder dann auch noch ein bisschen in der Tour rum, aber hauptsächlich liegen wir beide die meiste Zeit in der Sonne rum. Bene bouldert einmal ins &#8220;Minutenmann&#8221; rein, so eine 8b+, die wie alles am Tulfer steil überhängt, aber halt weils so schwer ist auch noch dazu fast keine Griffe hat, nur so richtig kleine Leisten. Bene meint zwar die Leisten sind alle positiv und gut, aber klettern kann oder will er sie trotzdem nicht! Vielleicht hat der Ondra doch recht wenn er meint die Route ist 8c. Weil wir hier oben nix mehr klettern wollen, geht es wieder runter ins Tal zum Parkplatz. Und der ist schon wieder fast leer, als wir gekommen sind war er auch leer, von oben hat man dann gesehen wie`s immer voller wurde, aber jetzt sind schon wieder alle weg. Alles Weicheier, halber Tag bloß klettern&#8230; Wir fahren ein paar Kurven weiter zum &#8220;Los Lochos&#8221; &#8211; Felsen. Seeehr schöner Fels, vom Wasser ausgespülter Granit (!!!), also richtig cool. Mitten im Bachbett aber die Sichererfüsse stehen im trockenen Sand.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_4448" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a rel="attachment wp-att-4448" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/chillertal-im-mai-1/4440/cimg3080" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-4448 " title="Los Lochos" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/05/CIMG3080-225x300.jpg" alt="Los Lochos" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Los Lochos</p></div>
<p>Ich kletter ganz entspannt erstmal die &#8220;Fata Morgana&#8221; zum wiederaufwärmen, Bene die Route &#8220;Los Lochos&#8221;. Ich kann dann &#8220;Los Lochos&#8221; noch flashen, Bene bouldert eine 8a+ Kombi aus: Start bei &#8220;Fate Morgana&#8221;, rüber zu &#8220;Los Lochos&#8221; und die dann hoch. Klappt aber leider nicht mehr. Einen Zehner ist er ja heute schon geklettert.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4450" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-4450" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/chillertal-im-mai-1/4440/cimg3097" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-4450 " title="Bene im Quergang von seinem Projekt" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/05/CIMG3097-300x225.jpg" alt="Bene im Quergang von seinem Projekt" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bene im Quergang von seinem Projekt</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		<title>Der Tulfer im Zillertal &#8211; Tödlich!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 18:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hall]]></category>
		<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Granit]]></category>
		<category><![CDATA[Mr Ed]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolph messner]]></category>
		<category><![CDATA[Tulfer]]></category>
		<category><![CDATA[Zillertal]]></category>

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		<description><![CDATA[&#62;&#62;&#62;&#62;&#62;&#62;&#62;&#62;&#62;&#62;&#62;&#62;Wir meinen es TODERNST! *&#60;&#60;&#60;&#60;&#60;&#60;&#60;&#60;&#60;&#60;&#60;
Einleitung:
Das Tulfergebiet ist  in zweierlei Hinsicht ein Phänomen: erst einmal natürlich als Granitklettergebiet, dann aber auch als Paradebeispiel eines Bergsturzgebietes. Felsstürze sind das Thema meiner Seminararbeit, die mir momentan viel von der Zeit raubt, die ich eigentlich lieber am Fels in natura verbringen würde. Trotzdem sind die riesigen Monolithe, die auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;<em>Wir meinen es</em> <strong>TODERNST!</strong> *&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Einleitung:</span></strong></p>
<p>Das Tulfergebiet ist  in zweierlei Hinsicht ein Phänomen: erst einmal natürlich als Granitklettergebiet, dann aber auch als Paradebeispiel eines Bergsturzgebietes. Felsstürze sind das Thema meiner Seminararbeit, die mir momentan viel von der Zeit raubt, die ich eigentlich lieber am Fels in natura verbringen würde. Trotzdem sind die riesigen Monolithe, die auf ihrem Weg ins Tal auf halbem Weg am Tulfer und letztendlich unten in den Ewigen Jagdgründen liegengeblieben sind, immer wieder beeindruckend. Ganz dumm waren sie nicht, die Tulfer-Blöcke: Um sich Andrang wie in den Ewigen Jagdgründen zu sparen, haben sie sich bereits eine halbe Stunde vom Talboden entfernt niedergelassen. Das wirkt!</p>
<p>Und wir sagen&#8217;s auch: Geht ja nie an den Tulfer, bleibt in der  Halle oder in Kochel, da ists eh viiieeel schöner als im extremen, lebensfeindlichen Hochgebirge des hinteren, kalten, eisigen Zillertals, das eh nur wenige Tage im Jahr begehbar ist; und wenn´s dann mal geht, dann ist eh noch alles nass von den arktischen Schneestürmen, die bis in den Hochsommer hinein zur Tagesordnung gehören&#8230;.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Warnung</strong></span>:</p>
<p>Die folgenden Bilder stellen die Dokumentation eines Klettertages am Tulfer dar, der von drei todesmutigen, abenteuerlustigen, ja man könnte fast sagen, lebensmüden Isarwinklern unternommen wurde. Aber Achtung: Die vermeintlich wärmende Sonne und der blaue Himmel wurden am PC hinzugefügt, weil man sonst vor lauter Schneesturm und Nebel keine Kletterer mehr auf den Bildern gesehen hätte.</p>
<p>*<span style="text-decoration: underline;"><strong>Kleingedrucktes</strong></span>:</p>
<h6>Lacht euch nicht TOT !!!</h6>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Anhang:</strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong> </strong></span></p>
<div id="attachment_4350" class="wp-caption aligncenter" style="width: 778px"><span style="text-decoration: underline;"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-4350" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0415_235501"><img class="size-large wp-image-4350" title="2011_0415_235501" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0415_235501-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" /></a></strong></strong></span><p class="wp-caption-text">Die Suche nach dem Biwakplatz</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4351" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><span style="text-decoration: underline;"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-4351" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_002200"><img class="size-large wp-image-4351 " title="2011_0416_002200" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_002200-1024x768.jpg" alt="" width="614" height="461" /></a></strong></strong></span><p class="wp-caption-text">Simon in Kristallstraße (6b+)</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><strong> </strong></span><span style="text-decoration: underline;"><strong><a rel="attachment wp-att-4356" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_004503"><img class="aligncenter size-large wp-image-4356" title="2011_0416_004503" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_004503-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a><br />
</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4357" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_004521"><img class="aligncenter size-large wp-image-4357" title="2011_0416_004521" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_004521-1024x768.jpg" alt="" width="737" height="553" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4358" class="wp-caption aligncenter" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-4358" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_005330-2"><img class="size-large wp-image-4358 " title="2011_0416_005330" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_0053301-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a><p class="wp-caption-text">Der Irre und die ewigen Jagdgründe</p></div>
<div id="attachment_4359" class="wp-caption aligncenter" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-4359" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_011105"><img class="size-large wp-image-4359 " title="2011_0416_011105" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_011105-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a><p class="wp-caption-text">Titel:  Kein Bock auf Panorama... (oder: boah, sind das Unterarme!!!)</p></div>
<div id="attachment_4360" class="wp-caption aligncenter" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-4360" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_015111"><img class="size-large wp-image-4360 " title="2011_0416_015111" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_015111-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a><p class="wp-caption-text">Der Dyno in &quot;Mr. Ed&quot; (8a+)</p></div>
<p><a rel="attachment wp-att-4361" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_015114"><img class="aligncenter size-large wp-image-4361" title="2011_0416_015114" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_015114-1024x768.jpg" alt="" width="717" height="538" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4362" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_015500"><img class="aligncenter size-large wp-image-4362" title="2011_0416_015500" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_015500-768x1024.jpg" alt="" width="553" height="737" /></a></p>
<div id="attachment_4363" class="wp-caption aligncenter" style="width: 747px"><a rel="attachment wp-att-4363" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_015744"><img class="size-large wp-image-4363" title="2011_0416_015744" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_015744-1024x768.jpg" alt="" width="737" height="553" /></a><p class="wp-caption-text">Immer noch Mr. Ed (8a+) am Tulfer im Zillertal...</p></div>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4364" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_024651"><img class="aligncenter size-large wp-image-4364" title="2011_0416_024651" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_024651-1024x600.jpg" alt="" width="717" height="420" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4365" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_025332"><img class="aligncenter size-large wp-image-4365" title="2011_0416_025332" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_025332-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4366" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-4366" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_054251-2"><img class="size-large wp-image-4366 " title="2011_0416_054251" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_0542511-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a><p class="wp-caption-text">Sepp gibt sich die Kante</p></div>
<p><a rel="attachment wp-att-4367" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_054440"><img class="aligncenter size-large wp-image-4367" title="2011_0416_054440" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_054440-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4368" class="wp-caption aligncenter" style="width: 1034px"><a rel="attachment wp-att-4368" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/der-tulfer-im-zillertal-todlich/4306/2011_0416_054843"><img class="size-large wp-image-4368" title="2011_0416_054843" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0416_054843-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" /></a><p class="wp-caption-text">Eins der wenigen Fotos von Rudolph Messner (Was?! Den kennt ihr nicht?!)</p></div>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><em><strong>&#8211;Jetz gemma hoam&#8211;</strong></em></span></p>
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		<title>Frühlingsbouldern im Breitlahner-Wald</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 07:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Breitlahner]]></category>
		<category><![CDATA[El Gauhara 8a]]></category>
		<category><![CDATA[Granit]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerklettergebiet]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich hätte ich Mathe lernen sollen am Samstag, aber bei dieser Wetterprognose siegte der innere Schweinehund über meine Vernunft: in Ginzling über 15° C plus (nicht minus, wie damals im Winter) und wolkenloser Himmel. Ein paar SMS hin und her mit Chri Rauch und Fonsi Dornauer (den Finkenberger Cracks), ein paar Stunden Vorlernen am Freitag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hätte ich Mathe lernen sollen am Samstag, aber bei dieser Wetterprognose siegte der innere Schweinehund über meine Vernunft: in Ginzling über 15° C <span style="text-decoration: underline;">plus</span> (nicht minus, wie damals im Winter) und wolkenloser Himmel. Ein paar SMS hin und her mit Chri Rauch und Fonsi Dornauer (den Finkenberger Cracks), ein paar Stunden Vorlernen am Freitag Abend, ein Bergtouren-Vorschlag für die  Eltern (Fahrdienst) und ein weiterer super Bouldertag ist gesichert.</p>
<p>Treffpunkt ist diesmal Breitlahner, Ziel ist der Wald unterhalb der Klausenalm. Auf dem Weg liegt teilweise noch Schnee, der Wald ist aber aper und der warme Wind bläst selbst die schattigsten Blöcke trocken. Und das Beste: während es am Häuptling schon am Morgen Gedrängel gibt, sind wir hier vollkommen allein.</p>
<div id="attachment_4249" class="wp-caption aligncenter" style="width: 665px"><a rel="attachment wp-att-4249" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/fruhlingsbouldern-im-breitlahner-wald/4248/2011_0401_224359"><img class="size-large wp-image-4249" title="2011_0401_224359" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0401_224359-1024x768.jpg" alt="" width="655" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">Fonsi in Das Auge des Waldes 6b+</p></div>
<p>Ein paar Warmups in &#8220;Das Auge des Waldes&#8221; (6b+) und an der der Kante rechts davon (6c+, siehe Fotos unten), dann geht´s ab zum &#8220;El Gauhara&#8221; (8a) &#8211; ein Boulder, der mir nicht nur meinen letzten Nerv, sondern auch meine letzte Fingerhaut kosten sollte&#8230; Der Block hängt gewaltig weit über, der Höhenunterschied zum Boden bewegt sich am Schluss so bei sechs Meter&#8230;</p>
<div id="attachment_4251" class="wp-caption aligncenter" style="width: 665px"><a rel="attachment wp-att-4251" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/fruhlingsbouldern-im-breitlahner-wald/4248/2011_0401_225312"><img class="size-large wp-image-4251" title="2011_0401_225312" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0401_225312-1024x768.jpg" alt="" width="655" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">6c+  Kante</p></div>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-4253" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/fruhlingsbouldern-im-breitlahner-wald/4248/2011_0401_231534"><img class="aligncenter size-large wp-image-4253" title="2011_0401_231534" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0401_231534-1024x768.jpg" alt="" width="655" height="491" /></a></p>
<p>Die Tour hat irgend etwas gegen mich: Mindestens 15 mal klettere ich den Boulder- bis auf den letzten Zug, einen Dyno an eine gute Kante. Nicht nur die Speicherkarte meines Fotos ist bald überfordert  (15 Videos von 15 missglückten Versuchen), sondern auch meine  Haut&#8230; Chri geht´s auch nicht besser: Er war in letzter Zeit ziemlich  fleißig unterwegs &#8211; dementsprechend  sieht seine Haut an den Fingern aus  (fehlende Stücke ersetzt er mit Tape  &#8211; dessen Reibung lässt aber zu  wünschen übrig). Fonsi macht nicht lange rum und klettert das Ding (siehe Video), während Chri und ich für heute aufgeben und den Boulder erst mal Boulder sein lassen (müssen).</p>
<p>Wir lassen uns nicht frustrieren, denn zum Glück liegen im Wald noch viele andere Blöcke rum. &#8220;Angst im Nacken&#8221; (7c) ist ein weiterer Boulder, der uns durch seine super Linie anzieht. Chri und Alfons sagen mir das Teil an, und ich kann das Problem flashen. Chri braucht a bissl für den ersten Zug, aber dann gehts auch bei ihm los mit den Durchstiegs-Versuchen. Leider ist seine Haut nach  &#8220;El Gauhara&#8221; auch nicht besser geworden, er hat mittlerweile alle Fingerspitzen getaped (friction = 0). Für dieses Mal reicht´s, aber nächstes Mal geht´s;)</p>
<p>Alfons zieht als Abschluss noch einen 8a-Boulder, dessen Namen ich leider nicht mehr weiß&#8230; Er befindet sich ca. 20 Meter entfernt von der &#8220;Angst im Nacken&#8221;, startet markant in einem Schacht und zieht über viele Leisten durch ein sehr steiles Dach.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_4273" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a rel="attachment wp-att-4273" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/fruhlingsbouldern-im-breitlahner-wald/4248/2011_0401_234434"><img class="size-large wp-image-4273 " title="2011_0401_234434" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0401_234434-1024x768.jpg" alt="" width="614" height="461" /></a><p class="wp-caption-text">Chri in El Gauhara 8a  (letzer Zug = schwerster Zug)</p></div>
<div id="attachment_4288" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a rel="attachment wp-att-4288" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/fruhlingsbouldern-im-breitlahner-wald/4248/2011_0402_035801"><img class="size-large wp-image-4288  " title="2011_0402_035801" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0402_035801-768x1024.jpg" alt="" width="553" height="737" /></a><p class="wp-caption-text">Die Angst im Nacken (7c)</p></div>
<div id="attachment_4289" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a rel="attachment wp-att-4289" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/fruhlingsbouldern-im-breitlahner-wald/4248/2011_0402_022248"><img class="size-large wp-image-4289  " title="2011_0402_022248" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/04/2011_0402_022248-768x1024.jpg" alt="" width="553" height="737" /></a><p class="wp-caption-text">Alfons im Absch(l)uss- 8a- Boulder</p></div>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GqOXKIPp4b0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/GqOXKIPp4b0"></embed></object></p>
<p>Den ganzen schönen Tag über konnte ich erfolgreich den Gedanken an die drohende Matheklausur verdrängen &#8211; an der Tankstelle in Mayrhofen wurde ich auf einen Schlag wieder dran erinnert: Da traf ich ausgerechnet einen gewissen, sportlichen Mathelehrer meines Gymnasiums. Er kam gerade gut gelaunt und braun gebrannt vom Klettern am Häuptling und freute sich wie ich über den vergangenen Tag&#8230; Offen ist, ob dieser Zufall ein gutes oder schlechtes Omen für meine Mathearbeit ist &#8211; mein schlechtes Gewissen ist dadurch jedenfalls schon ein bisschen kleiner geworden, denn er versteht doch sicher, dass ich diesen Tag ausnutzen musste!?</p>
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		<title>Freedom für Wastl &#8211; Unterholz 8 für mich&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 17:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der direkte Weg von Garmisch nach Mayrhofen führt zwar nicht über Tölz, aber Wastl machte trotzdem den Umweg, um mich Auto- und Führerscheinlosen mit ins Zillertal zu nehmen &#8211; endlich mal wieder Zentralalpen-Granit nach ein paar Wochen Abstinenz!!! Die Anfahrt in den Zillergrund war an sich schon ein Erlebnis (dieses Mal ohne Skifahrerstau): Lawinenkegel und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der direkte Weg von Garmisch nach Mayrhofen führt zwar nicht über Tölz, aber Wastl machte trotzdem den Umweg, um mich Auto- und Führerscheinlosen mit ins Zillertal zu nehmen &#8211; endlich mal wieder Zentralalpen-Granit nach ein paar Wochen Abstinenz!!! Die Anfahrt in den Zillergrund war an sich schon ein Erlebnis (dieses Mal ohne Skifahrerstau): Lawinenkegel und ein riesiger Felssturz säumten die kleine Mautstraße, daneben grasten zum Kontrast schon die ersten Schafe. Für jemanden, der auch einen Blick auf die Landschaft um die Blöcke herum wirft,  ist dieses Tal einer der schönsten Plätze weit und breit, vor allem im Frühjahr und Herbst.</p>
<div id="attachment_4182" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a rel="attachment wp-att-4182" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/freedom-fur-wastl-unterholz-8-fur-mich/4181/2011_0326_002057"><img class="size-large wp-image-4182  " title="2011_0326_002057" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/03/2011_0326_002057-768x1024.jpg" alt="" width="430" height="574" /></a><p class="wp-caption-text">Wastl in Bachlaus 6c</p></div>
<p>In der Früh war´s noch ziemlich frisch &#8211; optimale Conditions für´s Bouldern in den Magic Places. Dank der guten Ansage von Wastl konnte ich &#8220;Unterholz 8&#8243; flashen (siehe Video); die Tour ist mit 8a bewertet (wir stufen sie eher als eine 7c+ ein), superschön und superlang.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/o4wyL_SBP30" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/o4wyL_SBP30"></embed></object></p>
<p>Mittags packten wir unsere Matten zusammen und machten uns auf zum Sektor Freedom &#8211; dort wartete eine weitere Traumtour auf uns: Freedom (8c). Eine sehr kurze Tour direkt an der Straße im Zillergrund mit sehr vielen sehr kleinen Leisten&#8230;Zwei Stunden boulderten wir die Route aus &#8211; Wastl packte sie! Unserer Freude tat es auch keinen Abbruch, dass ich DIE Leiste  nicht halten konnte&#8230; Irgendwann geht´s dann schon mal (wenigstens ein Grund, wieder Mal in den schönen Zillergrund zu fahren).</p>
<p>Außerdem konnten wir beide noch Bevis &amp; Butthead (7c+) klettern, wobei Wastl für diese Tour mehr Versuche brauchte als in der Freedom. Tja, Klettern ist schon eine komplizierte Angelegenheit&#8230;</p>
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		<title>Daheim bleiben lohnt sich: Rotpunkt 8b+, flash 8b, onsight 8a</title>
		<link>http://www.bergzeit-kletterteam.de/daheim-bleiben-lohnt-sich-rotpunkt-8b-flash-8b-onsight-8a/3890</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 18:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Beginn der Faschingsferien hatte ich Frust: kein Kletterurlaub, nix Arco, Tessin, Fontainbleau. Jetzt, am Ende dieser Woche, erweist sich das Daheimbleiben als Glücksfall, nachdem das Wetter und damit die Conditions optimal waren und auch andere nicht ins Ausland geflüchtet sind. Es waren sechs spitzenmäßige Klettertage, denn&#8230;

Peter (Naumann) hatte trotz Baby Zeit &#8211; wir packten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Beginn der Faschingsferien hatte ich Frust: kein Kletterurlaub, nix Arco, Tessin, Fontainbleau. Jetzt, am Ende dieser Woche, erweist sich das Daheimbleiben als Glücksfall, nachdem das Wetter und damit die Conditions optimal waren und auch andere nicht ins Ausland geflüchtet sind. Es waren sechs spitzenmäßige Klettertage, denn&#8230;</p>
<ul>
<li>Peter (Naumann) hatte trotz Baby Zeit &#8211; wir packten voll motiviert wie in alten Zeiten in Achleiten an</li>
<li>Es klappte mit einem <a href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/bayerisch-tirolerische-bouldersession-im-zillertal/3799" target="_blank">Treffen mit Chri und Alfons zum Bouldern in Ginzling  (s. Bericht)</a></li>
<li>Sepp und Simon vom Tölzer Stützpunkt waren trotz Lernstress an der Bergstation im Zillertal bzw. an der Rockywand dabei</li>
<li>Sogar Flo Behnke ist aus der Lehrer- und Bergführerausbildungs-Senke wiederauferstanden und fuhr mit mir an die Geisterschmiedwand bei Kufstein</li>
<li>Dazu kommt: wenig Leute an den Wänden &#8211; die waren wohl alle da, wo ich ursprünglich auch gern hinwollte&#8230;</li>
<li>All das ergibt: meine erste 8b flash (plus eine 8a im selben Stil), weitere zwei 8b+ und noch ein paar französische 8er&#8230;</li>
</ul>
<p>Am Wochenende vor den Ferien konnte ich in Achleiten schon mal &#8220;Space Hopper&#8221; (8a+) punkten. Außerdem kletterte ich &#8220;Gelbsucht&#8221; (8a) und &#8220;Kuahtuttnblues&#8221; (7c) onsight &#8211; auf jeden Fall ein guter Vorgeschmack auf die Ferien&#8230;</p>
<p>Gleich am ersten Ferientag startete ich mit Bäda in aller Frühe vor dem Urlauberstau nach Achleiten&#8230; Nach ein paar Bouldersessions in den ganz neuen &#8211; und sauschweren &#8211; Sachen am Panoramawandl (&#8220;Split Line&#8221; und die Tour links vom &#8220;Rauchopfer&#8221;) biss endlich eine Route an: &#8220;Tyrolean Style&#8221; (8a+), die in ihrer Art von Kletterei (technisch anspruchsvolles, aber dennoch sehr kräftiges Plattengeschiebe an meist sehr flachen rauhen Griffen) kaum zu übertreffen ist!</p>
<p>Über die <a href="../bayerisch-tirolerische-bouldersession-im-zillertal/3799" target="_blank">Bouldersession mit Chri und Fonsi am Tag darauf</a> hab ich schon im Bergzeit-Blog geschrieben.</p>
<p>Schon zwei Tage später, am Faschingsdienstag, fiel dann mit &#8220;Remigius&#8221; eine  8b+. Dabei war wieder der Bäda. Fotos hab ich leider keine (beim zu-zweit-Klettern immer etwas problematisch).</p>
<p>Am Donnerstag war mal wieder Sportklettern mit Bäda, Sepp (Mangold)  und Simon (Müller)  an der Bergstation im Zillertal angesagt. Simon lässt  die vorhergegangene Kletterpause kalt&#8230; Ganz der Alte, flasht er  erstmal &#8220;Chef Gontier&#8221; (7a+) und zieht später &#8220;Slop Hop&#8221; (7b). Und wie  immer ist eine kräftige Portion Lenggrieser Urschmalz erfolgsbestimmend  (und sechs Leberkassemmeln;)). Zusammen mit Bäda geht&#8217;s der  einzigartigen 7c+ &#8220;Traba Lingua&#8221; an den Kragen. Gleich im zweiten  Versuch sind wir die Tour geklettert &#8211; und schee wars!  <img src='http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_3895" class="wp-caption aligncenter" style="width: 665px"><a rel="attachment wp-att-3895" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/daheim-bleiben-lohnt-sich-rotpunkt-8b-flash-8b-onsight-8a/3890/2011_0310_044754"><img class="size-large wp-image-3895" title="2011_0310_044754" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/03/2011_0310_044754-1024x768.jpg" alt="" width="655" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">Bergstation unten</p></div>
<div id="attachment_3913" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-3913" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/daheim-bleiben-lohnt-sich-rotpunkt-8b-flash-8b-onsight-8a/3890/2011_0310_044812"><img class="size-large wp-image-3913 " title="2011_0310_044812" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/03/2011_0310_044812-768x1024.jpg" alt="" width="538" height="717" /></a><p class="wp-caption-text">Bäda in &quot;Traba Lingua&quot; (7c+) an der Bergstation im Zillertal</p></div>
<p><a rel="attachment wp-att-3914" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/daheim-bleiben-lohnt-sich-rotpunkt-8b-flash-8b-onsight-8a/3890/2011_0310_045107"><img class="aligncenter size-large wp-image-3914" title="2011_0310_045107" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/03/2011_0310_045107-1024x768.jpg" alt="" width="645" height="484" /></a></p>
<p>Am Freitag Abend meldete sich Flo per SMS bei mir, am Tag drauf kämpften wir uns &#8211; leider etwas zu spät aufgestanden &#8211; durch den üblichen Skifahrerstau gen Kufstein an die Geisterschmiedwand &#8211; für mich absolutes Neuland, das ich sicher nicht zum letzten Mal besucht habe. Flo klettert erst wieder seit drei Wochen, ist aber durchs Eisklettern und die Skitouren während seiner Bergführerausbildung topfit. Er bouldert &#8220;Rose der Zeit&#8221; (8b) aus und ein paar nette Locals sagen mir &#8220;Kalypso&#8221; (8a) an &#8211; dank dieser Vorarbeit kann ich beide Touren flashen. Merci!</p>
<p>Den letzten Ferientag am Schreibtisch verbringen, wenn in Kochel der Föhnsturm tobt &#8211; das wäre Frust pur. Also starteten Simon und ich noch mittags zur Rockywand. Dort hatte es mit 15 °C und 20 % Luftfeuchtigkeit optimale Conditions, um eeeennnndlllich die &#8220;(Wo die) Wildesten Kerle (wohnen)&#8221;  (8b+) durchzusteigen, ein Projekt, für die im letzten Jahr weder die Zeit noch die Sonnentage reichten. Beim Abstieg trafen wir noch auf einen völlig furchtlosen Sperlingskauz, der sich auf einem Ast zwei Meter vor uns auch vom Blitzlicht nicht verscheuchen ließ. Es ist nicht das erste Mal, dass ich beim Klettern auf  kontaktfreudige Eulen treffe &#8211; vom riesigen Uhu über den Waldkauz bis zum winzigen Sperlingskauz. An dieser Stelle noch einmal der Apell, die Kienstein-Nordwand und am besten auch die Panoramawand nicht zu betreten, weil dort momentan Uhus balzen und brüten!</p>
<div id="attachment_3898" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a rel="attachment wp-att-3898" href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/daheim-bleiben-lohnt-sich-rotpunkt-8b-flash-8b-onsight-8a/3890/2011_0313_0632091"><img class="size-full wp-image-3898" title="2011_0313_063209(1)" src="http://www.bergzeit-kletterteam.de/wp-content/uploads/2011/03/2011_0313_0632091.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Sperlingskauz </p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Apropos: Entwarnung für Eulen und Kletterer an der Rockywand</span></p>
<p>Noch eine Info zur dortigen Abholzaktion: Ich habe mit dem zuständigen Revierförster gesprochen. Es handelt sich um eine Durchforstungsmaßnahme, bei der ein lichter Baumbestand und insbesondere alte Buchen mit Bruthöhlen (Biotopbäume) erhalten bleiben. Diese, mit einer aufgesprühten Wellenlinie markierten Bäume stehen auch vor der Rockywand. Für Beschattung ist somit weiterhin gesorgt.</p>
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